Vorgesetzte mißbrauchen das Coaching

November 11, 2008

Vorgesetzte missbrauchen das Coaching als Reparaturbetrieb. Zurecht sollte man hier als Coach Grenzen setzen und dies auch mit dem Auftraggeber kommunizieren. Oft führt das zu ganz kontruktiven Ergebnissen: und sei es, dass man den Vorgesetzten gleich als neuen  Coaching-Kandidaten gewinnt. Mit dem Ziel: Wie gebe ich als Vorgesetzter Feeback zu meinen Angestellten?

Richard Gris im Interview mit der Süddeutschen Zeitung ist da weitaus kritischer.

Der promovierte Psychologe hat unter Pseudonym das Buch „Die Weiterbildungslüge“ geschrieben. Er führt im Interview mit der Süddeutschen Zeitung aus: „Coachings sind Heuchelei“. „Viele Chefs nehmen zwar wahr, wenn Mitarbeiter Schwierigkeiten haben, aber sie befassen sich nicht gern damit. Anstatt zu überlegen, was eigentlich los ist und wie man das Problem lösen kann, schicken sie ihre Leute lieber zu einem Trainer. Der soll’s dann richten und die Angestellten geheilt zurückschicken.“

Für die Mitarbeiter wird solch ein Coaching ganz schnell zur Quälerei. Sie fragen sich: „Was will mir mein Chef damit sagen, dass er mich zu einem Psychotraining schickt?“ Oft fungieren die Maßnahmen als Kritikersatz, weil der Vorgesetzte zu feige ist, dem Mitarbeiter mitzuteilen, wo seine Schwächen und Fehler liegen.

Weitere Informationen:

http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/644/311565/text/

Diese Nachricht im Coaching-Report:

http://www.coaching-report.de/news.php?id=453

Berliner Coachingtage

Januar 28, 2009

Bald findet zum dritten Mal der Berliner Coachingtag in Berlin statt. Und er ist in das Umweltforum Berlin umgezogen.
In neuer Umgebung wollen alle Interessierten wieder gemeinsam den Tag mit spannenden Vorträgen und Foren sowie mit lebendigen Workshops gestalten und allen, die professionell oder persönlich an Coaching interessiert sind, eine Plattform zur Kommunikation und Vernetzung bieten. Ich finde diese Veranstaltung immer sehr nett und ergiebig und möchte sie deshalb allen ans Herz legen.

Diese Jahr lautet das Motto „Coaching von unten“. Welches Anliegen hinter dem Motto steht und welche Themen in diesem Zusammenhang interessieren, können Sie auf der Webseite zum Kongress einsehen unter www.berliner-coachingtag.de.

DVNLP Congress – Call for papers

Januar 28, 2009

Liebe Coachingkollegen,

dieses Jahr ist der DVNLP mit seinem Jahreskongress in der schönen Hansestadt Hamburg. Er findet wie immer am letztem Oktoberwochenende , dem 24./25.10.2009 statt.

Das Thema: „Modelling – Von den Besten lernen! “

Die Details zum Kongress, die Anmeldekonditionen sowie Informationen zum Hotel gibt es auf der Website;

http://www.dvnlp.de/DVNLP-Kongress_2009.564.0.html

Wenn Ihr/Sie auf dem Kongress einen Vortrag oder einen Workshop anbieten möchtet, biite bei DVNLP das Formular Call for papers ausfüllen und bis spätestens 18.05.2009 an die Geschäftsstelle zu senden. Vorstand und Kuratorium werden aus den eingegangenen Vorschlägen dann die entsprechende Auswahl treffen.

Bei Rückfragen bitte telefonisch oder per e-mail an die Geschäftstelle wenden! www.dvnlp.de

Coachelle als Expertin bei Spiegel TV Online

Januar 25, 2009

Zum Start in`s Neue Jahr bieten www.coachingarbeiten.de Vorsätze- und Zielecoachings an. Das überzeugte auch Spiegel und war zu Gast bei mir und meinem Workshop, den ich zusammen mit einer Kollegin durchgeführt habe. Der Tv-Beitrag ist seit letzter Woche online zu sehen auf http://www.spiegel.de/video/video-47540.html

Coachelle als Expertin bei Spiegel TV Online

Januar 25, 2009

Zum Start in`s Neue Jahr bieten www.coachingarbeiten.de Vorsätze- und Zielecoachings an. Das überzeugte auch Spiegel und war zu Gast bei mir und meinem Workshop, den ich mit einer Kollegin zusammen durchgeführt habe. Der Tv-Beitrag ist seit letzter Woche online zu sehen auf http://www.spiegel.de/video/video-47540.html

Vorsätze 2009 – Glosse über Ratgeber-Tipps

Januar 1, 2009

Es war wie immer. Pünktlich zum ersten Januar öffnete die vereinte Medienwelt ihre Ratgeberfüllhörner. Um Vorsätze ging`s. „Gute Vorsätze – 2008 wird das Leben einfacher“ orakelte die Online-Ausgabe der Zeitung „Die Welt“ und servierte zehn Evergreens, wie Mann und Frau der Prophezeiung „ohne allzu große Mühe“ nachkommen. Unter den Top Ten: „Prioritäten setzen“, „Wohnung entrümpeln“ oder „Finanzen ordnen“. Sprachlich so lecker verpackt wie „Zerknitterte Frisur? Mit diesem Föhn nicht“. Das Taufrischeste am Text: die Zahl 2009. Der Rest firmiert unter altbekannt.

Das aber ist nicht der Punkt. Sondern, dass der Leser bei derart aufgewärmten Phrasen weiterblättert, weil sein Gehirn einen Aufnahmestopp verhängt. Getreu dem Motto: Hundertmal probiert, hundertmal is nix passiert. Oder fehlt ihm vielleicht der gute alte Berge versetzende Glaube? War das Ziel nicht klar gesetzt und leuchtete wie ein Fixstern am Firmament. Laut Bestseller-Autorin Vera F. Birkenbihl werden ansonst nämlich „unsere Energien gebündelt auf diese Ziele gerichtet“. Wiederum andere Ratgeber berichten, Ziele seien Magneten, die den Erfolg anziehen. Und der Magnet, lernt der Leser, sitzt im Kopf des Menschen. Also immer positiv denken. Und den Willen nicht vergessen. „Wenn Du dich entschlossen hast, deinen Weg zum Ziel zu gehen, gib niemals, niemals auf“, rät Reiner Kreutzmann, der eine Wissensdatenbank rund um Ziele und Zeitmanagement unterhält.

Fehlen der deutschen Nation also Klarheit, Wille, Glaube und Disziplin? Sind Medien und Ratgeber einsame Mahner in der Wüste? Mitnichten raunt es aus den Reihen weniger populärer Ratgeber. Wenn Mensch mal ehrlich sei, wisse er sehr wohl, was ihn vorwärts bringt oder behindert. Dabei ist noch am banalsten, dass alle die mit den Finanzen hadern, wissen, dass sie einen Finanzplan brauchen. Und wer ständig Torte futtert, weiß, dass er es besser sein lässt. Das ist so wie: Ist das Fenster im tiefsten Winter auf, wird das Zimmer kalt. Und dass der Vorsätzler ohne allzu große Mühe ganz fest an sein Ziel glaubt und niemals, niemals aufgibt, ist ihm eben nicht möglich.

Was auch jeder weiß, aber nicht wahrhaben will und darum doch mal „Die Welt“-Evergreens nach lockerleichten Turborezepten abgrast: Vorsätze einlösen heißt sich ändern. Sich ändern bedeutet Arbeit. Arbeit heißt etwas loslassen und anfangen. Und zwar so: Auf die Füße stellen, handeln und Erfahrungen machen. Diese Vorsatzmagie gelingt dem am besten, der bei sich im Hinterstübchen kramt und ans Licht zieht, warum er eigentlich bei schlechtem Familienklima spät heimkommt, und das im Prinzip gern, sagen unpopuläre Ratgeber. Sprich: Finde den Nutzen deiner Marotte raus. Kollege Müller ist eben immer noch ein Hektiker, wenn er damit vorm Chef punktet. Und nicht nur vor dem: Viele Vorgesetzte wollen den engagierten Sieger sehen, nicht dass der Mitarbeiter in aller Gelassenheit klar kommt. Das ist unspektakulär. Denkt sich auch Meier und liest dann pünktlich zum ersten Januar den Ratschlag „Prioritäten setzen“ oder „Glaube an Dein Ziel“. Was tut er damit? Nichts. In seinem Fall muss er schon kreativ werden, um die Situation zu ändern. Und das macht Arbeit. Wenn er dann noch seinem Fixstern folgt „Ich will mit dem Chef, meiner Familie und mir klarkommen“ und seine Energien bündelt, dann versetzt er tatsächlich Berge. Fazit: Vom Glauben allein steigt kein Jesus vom Kreuz. Sich kennen, glauben und handeln, das ist die Maxime.

Dazu empfehle ich ein Coaching: www.coachingarbeiten.de

Frohes Neues Jahr – Vorsätze für 2009

Januar 1, 2009

Ein weiser Volksspruch lautet. “Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert”. Und wollen wir denn da hin? – Und dann fasse ich den hoffnungsvollsten Vorsatz meines Lebens: ich mache Rebirthing zu meinem alten Ich. Eine Initiative zum Wiederbeleben aller Vorsätze. Recycling sozusagen. Das ist es. Dann fange ich mit mir und all den Vorsätzen noch mal von vorne an. Sisyphos lässt grüssen. Damit ich auch die nächsten 20 Silvester vorsätzlich ins Neue Jahr feiern kann. Und wenn wir heute anfangen, die Schritte zu gehen, dann ist es morgen schon einer weniger. Da freue ich mich schon höllisch drauf! Ich mach dann schon mal los…

Wer seine Vorsätze fürs neue Jahr formulieren möchte, sollte sich an ein paar Grundsätze halten:
1.Besser nur einen Vorsatz fassen als viele – und diesen einen schriftlich festhalten.
2.Dabei maßvoll und realistisch bleiben – alles andere gibt später nur Frust.
3.Den Vorsatz möglichst konkret und detailliert ausformulieren.
4.Dazu passend kleine Schritte planen, wobei der erste sofort umsetzbar ist (was greifbar ist, das motiviert).
5.Mitstreiter suchen (oder anderen davon erzählen), um sich selbst unter Druck zu setzen.

Für die Formulierung von Zielen lassen sich diese Tipps mit drei “M” zusammenfassen. Ziele sollten möglichst machbar, messbar und motivierend sein. Machbar in dem Sinne, dass sie nicht unrealistisch sind, umgekehrt aber auch eine gewisse Herausforderung darstellen. Messbar, weil man sonst gar nicht weiß, wenn man das Ziel erreicht hat. Motivierend, damit keine inneren Zweifel aufkommen, ob das Angestrebte wirklich das Richtige ist oder vielleicht falsch formuliert wurde.

über VORSÄTZE bezüglich Singles, Flirt und Erotik findet ihr hier:

http://flirtcoaching.wordpress.com/tag/coachelle/

Weihnachtspost…

Dezember 21, 2008

Hallo Ihr Lieben,

Weihnachten und Sylvester ist die Zeit der guten und der schlechten Laune, der freudigen Besinnung und der besinnungslosen Vorfreude. Zeit von Einkaufshektik, verlängertem Ladenschluß, Zuckerwatte, Glühwein, Blitzeis und Jahresrückblicken. Sie ist die Zeit der Spielfilmwiederholungen und Gänsebraten. Aber auch die Zeit, wo man intensiv an Freunde und Verwandte denkt. Und so weiter. Die Weihnachtszeit ist auch die Zeit des Weihnachtskartenschreibens: man schreibt Karten, man erhält Karten. Wer keine Karten schreibt, kriegt auch keine. Ich habe es ausprobiert. Ich habe seit Jahren keinen Weihnachtsgruß erwidert. Nicht weil ich es nicht will. Ich kann nicht. Ich kann keine Weihnachtskarten schreiben. Es gibt hundert Gründe warum ich nicht kann – aber ich vergesse sie alle hundert im Laufe des Jahres. Deswegen kaufe ich im Dezember neue Karten. Jedes Jahr wieder, so daß ich über sehr viele Karten verfüge. Ich besitze bergeweise Weihnachtskarten. Aber damit ist Schluß jetzt. Ich habe einen neuen Computer. Und dort verfasse ich meine Weihnachtsgrüsse selbst. Nur wenn ich will und wenn ich kann. So wie jetzt.

Coachelle wünscht Euch ein frohes, geruhsames und
friedliches Weihnachtsfest und
einen erfolgreichen Übergang in das Neue Jahr 2009!!!

P.S. Wer das Jahr mit einer guten und weihnachtlichen Tat beenden möchte, kann auf der Spendenplattform betterplace.org eine Spendenaktion seiner Wahl aussuchen und bequem per Knopfdruck noch eine kleine milde Gabe loswerden…z.B. werden dort für Kinderheime in ganz Deutschland noch kleinere Beträge für Spielsachen und Kinder-Herzenswünche gesammelt.

Single Bells – Weihnachten (nicht gern) alleine?

Dezember 21, 2008

Wer Weihnachten nicht gerne alleine verbringen mag, bekommt hier auf dem Flirtcoaching-Blog ein paar ganz gute Anregungen…

X-mas stuck state: mit NLP wäre das nicht passiert…

Dezember 17, 2008

Wie der Engel auf die Christbaumspitze kam
Es war vor langer Zeit, kurz vor Weihnachten, als der Weihnachtsmann sich auf den Weg zu seiner alljährlichen Reise machen wollte, aber nur auf Probleme stieß.

Vier seiner Elfen feierten krank und die Aushilfs-Elfen kamen mit der Spielzeug-Produktion nicht nach. Der Weihnachtsmann begann schon den Druck zu spüren, den er haben würde, wenn er aus dem Zeitplan geraten sollte. Dann erzählte ihm seine Frau dass ihre Mutter sich zu einem Besuch angekündigt hatte.

Die Schwiegermutter hat dem armen Weihnachtsmann gerade noch gefehlt. Als er nach draußen ging, um die Rentiere aufzuzäumen bemerkte er, dass 3 von ihnen hochschwanger waren und sich zwei weitere aus dem Staub gemacht hatten, der Himmel weiß wohin. Welche Katastrophe!

Dann begann er damit den Schlitten zu beladen, doch eines der Bretter brach und der Spielzeugsack fiel so zu Boden, dass das meiste Spielzeug zerkratzt wurde – Shit!

So frustriert ging der Weihnachtsmann ins Haus, um sich eine Tasse mit heißem Tee und einem Schuss Rum zu machen. Jedoch musste er feststellen dass die Elfen den ganzen Schnaps gesoffen hatten. In seiner Wut glitt ihm auch noch die Tasse aus den Händen und zersprang in tausend kleine Stücke, die sich über den ganzen Küchenboden verteilten.

Jetzt gab`s natürlich Ärger mit seiner Frau. Als er dann auch noch feststellen musste, dass Mäuse seinen Weihnachts-Stollen angeknabbert hatten, wollte er vor Wut fast platzen.

Da klingelte es an der Tür. Er öffnete und da stand ein kleiner Engel mit einem riesigen Christbaum. Der Engel sagte sehr zurückhaltend: „Frohe Weihnachten Weihnachtsmann! Ist es nicht ein schöner Tag. Ich habe da einen schönen Tannenbaum für dich. Wo soll ich den denn hinstecken?“

Und so hat die Tradition mit dem kleinen Engel auf der Christbaumspitze begonnen.

Weihnachtscoaching mit Stressmanagement

Dezember 17, 2008

Jedes Jahr und vollkommen ohne Vorwarnung ist plötzlich Weihnachten. Viele Mitmenschen verfallen kurz vorher in Aktionismus und leiden unter dem Druck der eigenen Ansprüche. Anstatt es nächstes Jahr ganz anders zu machen könnten Sie jetzt starten. Coaching Kollege Noack gibt Tipps auf seiner zum Thema „Weihnachtsstress? Tipps und Inspiration für das eigene Stressmanagement zu Weihnachten als Beitrag von NOACK Coaching und Training Berlin.
Ein sehr guter Beitrag für ein entspannteres Weihnachtsfest!

Na, dann gute Weihnacht!

Hier bei uns, wo `s meistens nieselt,
still und leise niederrieselt
plötzlich saurer Schnee.
Sanfte Weihnachtslieder dringen
an mein Ohr, die besser klingen
auf einer CD.
Man bedenke: Wir bedenken
uns bedenkenlos, und schenken
was sich schenken läßt.
Alles ziert nun rote Schleifen.
Nur verpacken, nichts begreifen:
Wünsche frohes Fest!

Eure Coachelle alias Martina Wagner


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