Botox Parties der Fashion-Szene – Beauty Docs und Fashionistas im Klartext

Schönheits-OP, Lifestylechirurgie, ästhetische Medizin: Bei dem Portal für Lifestylechirurgie, MediDate, und deren Fachärzte sind sie Alltag. Auch hier nutzen Models die günstigere(n) Konditionen und die gute Auswahl an Top-Fachärzten. In der Fashionbranche und für Models galt das bislang als Tabu. Ein Model hat natürlich schön zu sein und ihren Körper zu pflegen. Obgleich die extremen Size-Zero Anforderungen fast mit normalen Mitteln (Ernährung, Sport, Askese) kaum mehr zu erreichen sind. Aber sie sprechen nicht darüber. Obwohl: Kosmetische Korrekturen  – wie die Botox Parties von Glööckler& Co bei der Fashionweek Berlin 2017 sind längst gesellschaftsfähig. Gerade in Berlin tummelt sich die Modeszene und das Modebusiness. Da ist es nicht nur wichtig, dass man schön, sondern auch perfekt aussieht. Überrascht es daher, dass auch hier bei Bedarf nachjustiert wird?

MediDate Facharzt Prof. Sinis aus Berlin betreut viele Kundinnen aus der Modewelt – Models und auch Modebloggerinnen und weiß: wer in dieser Branche fußfassen und bleiben will, der lässt häufig auch nachhelfen: Botoxbehandlungen, aber auch Augenlid- oder Bruststraffungen sind keine Seltenheit. Um für Schauen die strengen Anforderungen an die perfekte Figur erfüllen zu können, hilft häufig nur noch eine Fettabsaugung.

Nur ohne ein Gramm mehr fett im Geschäft –auch in der Modelhauptstadt

GNTM-Kandidatin Lara Helmer gesteht umfangreiche Schönheits-Operationen vor ihrer Bewerbung. Darunter Liposuktionen (Fettabsaugung) an Hüfte, Beinen und Bauch. Auch zahlreiche Models aus der Kategorie Topmodel, haben sich bereits plastisch verschönern lassen. Nasenkorrekturen, Botox, Ohren anlegen, Brüste straffen oder Fettabsaugen – das kommt auch bei den Größten der Branche öfter vor als man denkt. Prominente Beispiele dafür gibt es genug. Gisele Bündchen etwa. Die Ex von Leonardo DiCaprio schweigt zu ihren Operationen bis heute, obwohl sie sogar beim Betreten einer berühmten Pariser Privatklinik für Schönheitschirurgie fotografiert wurde. Oder Miranda Kerr: In der Branche gilt die Australierin als das Model mit dem perfekten Körper. Die 33-Jährige hat mehr als 15 Jahre Modelleben und vermutlich auch eine Brust-OP hinter sich. Dazu reißen Gerüchte über Botox-Behandlungen nicht ab. Diese Liste ließe sich endlos erweitern.

Makellos durch die Nacht in Berlin – der Beauty Doc macht es möglich

Was in der High Society oder in der Film- und Musikbranche (z.b. Madonna, Kim Kardeshian) längst akzeptiert ist, kommt nun langsam auch im Modelbusiness an. Berlin macht es vor. Auf der diesjährigen Fashionweek in Berlin war das Highlight dann auch die Botox-Bar, an der man sich kostenlos Botox spritzen lassen konnte. Außerdem zeigten sich Promis wie Barbara Engel, Kader Loth, Julian FM Stoeckel und auch Micaela Schäfer offen bei diesem Thema. „Es war ein wilder Start für die Fashion Week“, so Glööckler. Er weiß wovon er spricht: seine allseits bekannten Beauty OPs haben ihn erst zu einer unverwechselbaren Marke werden lassen.  Auch zu den kommenden Fashion-Events gibt es wieder zahlreiche Anfragen von Fashionistas bei den zertifizierten MediDate-Fachärzten für Verschönerungsmaßnahmen.

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15. Oktober 2017: Internationaler Tag des weißen Stockes: Schminken ohne Spiegel

Blind sein und sich schminken – das erscheint auf den ersten Blick unvereinbar. Wie trägt man die Grundierung gleichmäßig auf, wenn die optische Kontrolle fehlt? Wie kann man seine Lippen natürlich betonen? Und wie bekommt man den richtigen Dreh mit der Mascara-Bürste raus?

Tina Sohrab ist blind und kosmetikbegeistert. „Ich kann zwar seit acht Jahren nichts mehr sehen, aber ich will gesehen werden!“, erklärt die selbstbewusste 24-Jährige, die in Hannover wohnt. „Ich bekomme doch mit, wie wichtig der optische Eindruck ist, und ich sehe überhaupt nicht ein, aufs Schminken zu verzichten, nur weil ich blind bin. Außerdem macht es einfach wahnsinnigen Spaß, wenn man erst einmal den Bogen raus hat!“ Gemeinsam mit der Make-up-Expertin Miriam Jacks möchte Tina Sohrab nun auch anderen blinden und sehbehinderten Frauen Mut machen, sich selbst zu schminken. Die beiden haben deshalb mit Unterstützung der Woche des Sehens drei Videos produziert. Die kurzen Filme bieten gut verständliche und sehr genaue Beschreibungen der einzelnen Abläufe, verbunden mit nützlichen Tipps und Hinweisen.

Und warum haben die beiden sich ausgerechnet für Videos entschieden? „Das Internet ist der Ort, wo man sich heute über Kosmetik und neue Trends informiert, und wenn wir in youtube reinwollen, brauchen wir nun mal Videos“, erläutert Tina Sohrab. „Außerdem möchte ich ein Signal an die sehende Gesellschaft senden, dass eine blinde Frau genauso Frau ist wie jede andere auch!“ Ein Film hat zudem praktische Vorteile, denn falls eine Erklärung nicht ganz klar sein sollte, kann eine sehende Freundin das Video anschauen und die blinde Nutzerin unterstützen.

Die ersten drei YouTube-Tutorials von Tina Sohrab wurden in Kooperation mit MUD Studio Make-up Designory und mit Unterstützung der Woche des Sehens produziert. Es geht um die Themen Grundierung, Augen- und Lippen-Make-up. Nach Recherchen der Woche des Sehens handelt es sich um die ersten deutschsprachigen Videos dieser Art. Die Filme sind abrufbar unter: www.woche-des-sehens.de/schminken (Quelle news aktuell).

„Liebe Deine Kurven“ – Entertainerin Ilka Bessin macht Mode für starke Frauen

Jenseits der Bühne: Die beliebte deutsche Entertainerin Ilka Bessin startet ein eigenes Modelabel. 2016 hängte sie ihre Kunstfigur „Cindy aus Mahrzahn“ an den Nagel, am 26.03.2018 geht sie mit ihrem neuen Comedy-Programm „Abgeschminkt“ auf Tour. Gestartet wird natürlich wieder im Quatsch Comedy Club, in dem auch „Cindy“ groß geworden ist. Doch vorher meldet Ilka sich mit einem Projekt ganz anderer Art zurück. Ihr neues Modelabel „Bessin“ richtet sich an Frauen, die Kleidergröße 42 bis 54 tragen. Frei nach dem Motto „Liebe deine Kurven“, steht die Marke für trendige, coole Mode für starke Frauen, bei der Wohlfühl-Feeling und Qualität im Fokus stehen.

Die Idee ein eigenes Modelabel zu gründen entstand aus der Not heraus. „Ich war genervt, dass es die schönen Sachen, die meine Freundinnen kauften, nie in meiner Größe gab“, so Ilka Bessin. „Ich dachte: mein Gott, auch Frauen mit Kurven mögen es modisch! Privat wollte ich nämlich noch nie im pinken Jogginganzug herumlaufen, sondern genau wie andere Frauen auch up-to-date und feminin aussehen.“ Daher nahm sie die Dinge schließlich selbst in die Hand. Gemeinsam mit ihrem Team suchte Ilka Stoffe aus und entwarf die ersten Designs. Schnell waren die ersten Muster angefertigt. Ilka selbst probierte, gab hier und da noch Verbesserungsvorschläge, und schon war die erste „Bessin“ Kollektion geboren.

„Wir wollen coole Mode für starke Frauen machen! Dabei ist uns der Wohlfühlfaktor am allerwichtigsten. Unsere Trägerinnen sollen sich mit ihren Kurven in wirklich jeder Situation wie sie selbst fühlen!“, so Bessin. Wenn sie von der Zielgruppe ihres Modelabels spricht, hat Ilka keine bestimmte Altersgruppe vor Augen. Die 15-Jährige soll ihre Kollektion genauso tragen können wie die 65-Jährige. Denn von sportiven Casual-Looks bis zu Business-Outfits ist für jede Alltagssituation etwas dabei: für den legeren Every Day Look sorgen Shirts, Sweater, Denims und coole Outdoor-Artikel wie Parka und Mantel. Elegant wird es bei Kleidern und Blusen. Der rote Faden der Kollektion: immer angesagt und trendy, farbenfroh in allen Facetten und Hauptsache komfortabel!

Ilkas besonderes Anliegen ist – neben der Verarbeitung hochqualitativer Materialien – die nachhaltige Produktion in Europa. „Lieber vergüte ich den Produzenten angemessen und weiß dafür, dass die Angestellten dort fair bezahlt werden und unter vernünftigen Bedingungen arbeiten können.“, so Bessin. Discounterpreise sind mit dieser Einstellung für den Verbraucher natürlich nicht realisierbar, jedoch wird die hochwertige Kollektion zu fairen und moderaten Preisen (ab 39 Euro) erhältlich sein.

Ab sofort können die rund 70 Blusen, Shirts, Denims, Sweater, Kleider, Jacken, Mäntel und Strickwaren für den Herbst/Winter 2017 im Onlineshop „bessin.eu“, online bestellt werden (ab 05.10.2017 erhältlich). Deutschlands größter Onlineanbieter für Plus Size Mode „Navabi“ hat bereits Teile der Frühjahr/Sommer Kollektion 2018 geordert. Ebenso wird die Kollektion ab 2018 offline in ausgewählten deutschen Boutiquen erhältlich sein. www.bessin.eu

O`botoxt is! Über Beauty -Trends zum Oktoberfest

Das Oktoberfest bietet wieder „Enthüllungen“ und tiefe Einblicke in die Beauty-Trends. Auch bei MediDate, dem führenden Portal für Lifestylechirurgie, stiegen die Anfragen. Dr. Raab gehört zu Bayerns renommiertesten Schönheitschirurgen und ist bei MediDate-Patienten beliebt. Er verhilft auch Wiesn-Promis zu einem Beauty Look und weiß: Werbe-Ikone Verona Feldbusch, Spielerferfrauen wie Cathy Hummels, Instagram- Sternchen wie Pamela Reif bestimmen deutsche Beauty-Ideale und Trends. Aber es sind nicht nur Wohlhabende und Prominente, die zum Beauty-Doc und auf die Wiesn gehen.

Jede Frau möchte gut für das Oktoberfest vorbereitet sein. Wenn ein guter Wiesn-BH nicht reicht, geht man gerne auch einmal zum Schönheitschirurgen. Wochen vorher kommen Frauen zum Botoxen, Lippen aufspritzen, Busen vergrößern oder Dekolleté straffen. Dabei geht es dieses Jahr konservativer zu. „Die Wiesn 2017 ist traditionsbewußter. Der extreme Look der vergangenen Jahre ist out – allzu tiefe Dekolletés, überdimensionale Brüste oder zu straffe Gesichtskonturen sind nicht mehr gefragt,“ sagt Dr. Raab und ergänzt: „Man möchte auffallen, aber dann lieber mit mehr Klasse statt Masse! Trachten sind ein Must und werden hochwertiger. Man gibt deutlich mehr Geld aus – das gilt auch für Schönheitsmaßnahmen. Mittlerweile kommt wesentlich mehr Klientel(Prominente und nicht Prominente) zu uns.“

Vor der Wiesn ist nach der Wiesn: das Oktoberfest ist ein Beauty-OP Barometer

MediDate-Facharzt Dr. Raab: „Was sich jeder leisten kann, sind Lippenvergrößerungen. Diese kann man bis zu zwei Wochen vorab machen lassen. Ein kussfähiger Mund und ein schönes Lächeln lädt immer ein, wenn man auf der Bierbank sitzt. Zur natürlich-wirkenden Auffrischung des Gesichts sind Botoxtherapien gefragt.“ Das skurrilste, was Dr. Raab bislang zur Wiesn erlebt hat, kam jedoch nicht aus Deutschland: „Wenn japanische Touristen hierher kommen und größere Waden für die Wiesn-Lederhosen machen lassen wollen, lehnen wir das ab. Das ist so kurz vorher nicht machbar und nicht ratsam.“

Gerade richtig zum Frühlingsanfang: aktuelle Flirtstudien und Selbstversuche

Gepflegt, mollig, mit Hund und Humor: so sieht der ideale Flirtpartner im reelen Leben aus – in der Werbung aber dann eher perfekt, jung, attraktiv. Dennoch: Flirten liegt im Trend. Das beweist der jährliche Frühjahrsansturm auf die Datingportale. Immerhin suchen laut Umfragen rund 70 Prozent der knapp 15 Millionen einsamen Herzen in Deutschland den richtigen Partner. Und der Frühlingsanfang aktiviert nicht nur die Hormone, sondern auch die Such-Aktivitäten. Doch meisten Singles fühlen sich angesichts der  vielen Angebote hoffnungslos überfordert: „Viele haben eine völlig falsche Vorstellung wie der Flirtmarkt funktioniert. Und sie sind verunsichert, ob sie bei dem Riesen-Angebot und der großen Konkurrenz überhaupt Chancen haben. Das ist für einen überzeugenden Auftritt bzw. die Annäherung an das andere Geschlecht eher kontraproduktiv“, sagt Flirtpub-Chefin Nicole Kleinhenz in einem Interview. Deshalb bietet das Portal und auch andere zahlreiche (Auswahl-) Möglichkeiten und auch einen kostenlosen Beratungs-Service rund-um-die Uhr.

Auf den Portalen ist keiner lange einsam, suggeriert die Werbung, wonach sich alle 11 Sekunden jemand verliebt. Dann müsste aber rein rechnerisch die meisten Singles bereits vom Markt und die Portale leer sein. Sind sie aber nicht!

Um das Flirtverhalten und den Flirterfolg zu verbessern, gibt es regelmäßige Umfragen unter User und Userinnen von Datingportalen. Das Ergebnis ist erstaunlich und beruhigend zugleich: jede/r hat eine faire Chance. Denn nicht das Aussehen zählt, sondern Ausstrahlung und Bereitschaft zum echten Kennenlernen. Und man muss matchen – das heisst zusamnepassen, wass immer das auch sein mag oder ist.

Ohne blöden Anmachsprüche, mit Natürlichkeit und Humor kommt man aber überall weiter. Rund mehr als die Hälfte (51,8 %) der Befragten flirtet am liebsten im Frühling. Aslo jetzt! Und wo? Online-Dating ist der absolute Favorit (51,77 %), neben Strassencafé (28,8 %), Supermarkt (10,76 %) und mit Hund Gassi gehen. Und auch auf der Arbeit wird geflirtet …

Ken und Barbie sind out: gepflegt, mollig und lächelnd – das ist der Traumpartner

Bei der Frage nach dem Aussehen Traumfrau / Traummann wurden Ken und Barbie auf die letzten Plätze verwiesen (nur 4,11 %). Durchschnittliches  Aussehen ist bei 35,13 % der Befragten angesagt und di meisten Flirtwilligen stehen auf ein gepflegtes Äusseres (60,13 %).

Auch eine Frühjahrdiät muss nicht sein. Denn bei 66,77 % der Portal-User und Userinnen haben auch Mollige eine Chance. Am Anziehendsten finden über die Hälfte der Befragten das Lächeln – eine tolle Figur wollten hingegen nur ein Drittel. Immerhin suchen 43,35 % ihre/n Liebste/n nach dem Foto aus. Flirtmails sind bei einem Drittel die gute Anmache schlechthin und ist auf Datingportalen sehr einfach zu bewerkstelligen: Flirtpartner aussuchen, Profil anklicken, e-Mail schreiben. Und Losflirten. Bei den Flirtsprüchen lieferten die Befragten gleich eigene Vorschläge: „Ein zauberhaftes lächeln und dann –  ja sorry ich habe mich gerade in deinen Augen verlaufen. Kannst du mir helfen?“ oder aber auch sehr bleibt: „Lass uns zusammen abheben“. Sprüche, die die Befragten eher „Abturnen“: „Suche Liebe meines Lebens“ oder „Du, es ist März, mein Lustpegel ist kaum noch zu bremsen, aber das Leben ist tief, tief traurig geworden. Keiner liebt mich, keiner will mich!“ und „Ich bin heiss, bist Du es auch ?“

Wer die Portale ausprobiert, merkt schnell, dass das auch etwas umständlich und frustrierend sein kann: den hier tummelt sich nun wirklich alles und Bilder und Mails / Profile sind oft Schall und Rauch (und auch der Singlestatus ist oft mehr als fragwürdig). Da bietet es sich an, möglichst schnell zu daten oder direkt und ohne online-Umwege Ausschau zu halten: wer sich auf sein Gefühl und auf das Lächeln des Gegenüber verlässt als die Animateure und aufpolierten Profile von Parship & Co, der hat meist mehr Erfolg.

Wer diese einfachen Tipps anwendet, bleibt in diesem Frühjahr garantiert nicht alleine, meint Eurer lovecoach mawa

Provokatives Coaching und PR – Anti-Tipps für alle/s mit und ohne Humor

Im letztem Blogartikel ging es um Humor und geschätzte Satiriker wie Nuhr, Sträter & Co (siehe nächster Blog unten). Dass man da einiges mit lernen und coachen kann, ist dieses Thema: das provokative Coaching wird gerne und gut eingesetzt https://de.wikipedia.org/wiki/Provokative_Therapie – auch in der Work-Life-Balance – aber auch in der Pressearbeit und Kommunikation kann ein Augenzwinkern und Necken, also freundlich aus der Reserve holen, oder auch ein offensives Dagegenhalten überaus wirkungsvoll sein. Da hilft eine kleine Provokation einigen Teams und Redaktionen vor dem Einschlafen oder weckt sogar wieder zum Leben und eigenständig Denken! Denn regen bringt Segen und kommt auch von Auf-Regen!

Also regt euch und habt Spaß dabei, Eure mawacoach

weiteres auch auf unserem Regionalportal Business On Berlin / Deutschland

Und hier einige provokative Tipps von der ECA (European Coaching Association), mit denen Medienarbeiten.de und Coachingarbeiten.de (Medienmiezen GmbH) zusammenarbeiten.

  1. Ihre Lage ist ernst – und dementsprechend nehmen Sie Ihre Aufgaben unbedingt schwer, denn nur das ist angemessen!
  2. Umgeben Sie sich unbedingt mit Menschen die das genau so sehen wie Sie. Andere Sichtweisen lenken nur unnötig ab.
  3. Die Aufgaben müssen ja getan werden: Schlaf ist da nur hinderlich. Kaffee, Zigaretten und Red Bull helfen, und wenn man dann doch mal entspannen muss, man kann ja auch ab und zu einen „Schluck“ Alkohol trinken.
  4. Es geht ja nicht nur Ihnen schlecht. Grübeln Sie so oft sie können über das Unglück anderer Menschen in dieser Welt nach, bis sie selbst konfus sind.
  5. Zeit für Einkäufe ist rar und kann auch anders genutzt werden. Ernähren Sie sich ruhig einseitig und besonders unregelmäßig.
  6. Sport ist Mord – sagte ja schon Winston Churchill. Also reine Zeitverschwendung.
  7. Ihre Familie und ihr Partner kommen gut ohne Sie aus. Planen Sie also erst gar keine Zeit für sie ein. Schließlich tragen Sie ja Verantwortung fürs Geldverdienen.
  8. Sie sind sowieso unentbehrlich und beherrschen die meisten Dinge besser als andere. Strengen Sie sich einfach noch ein bisschen mehr an, dann werden Sie alle anderen schon ersetzen und der Lohn auf der Karriereleiter ist Ihnen sicher.
  9. Ihr Chef liebt es, wenn Sie ihm und allen anderen gerecht werden. Harmonie-Huren erhalten den  Betriebsfrieden.  Geben Sie sich Mühe, ihm zu Diensten zu sein.
  10. Sie spüren Ihre Grenzen, auch körperlich? Prima! Wachsen Sie über sich hinaus. Schmerzen kann man ignorieren. Nur die Harten kommen in den Garten.
  11. Halten Sie unbedingt Ihre Fassade aufrecht. Wenn jemand fragt, wie  es Ihnen geht, sagen Sie einfach: „Es ist alles in Ordnung, ich lebe genau so, wie ich es mir wünsche“.
  12. Verschieben Sie ihre Bedürfnisse. Theater, Museum, Reisen, soziale Kontakte? Kann man sich auch drum kümmern, wenn man Rentner ist.

Und wir geben auch in diesem Jahr wieder Humor-Workshops: http://www.perspektive-mittelstand.de/Kein-Aprilscherz-Humor-Seminare-lachen-gegen-die-Krise-an-Haha-und-Aha-lautet-das/pressemitteilung/17242.html

Humor ist, wenn man´s trotzdem macht: ein Abend bei Nuhr, Sträter & Co

Neulich durfte ich „undercover“ mit der rbb Entdeckertour hinter die Kulissen von der rbb-Produktion „nuhr im Ersten“. Dort versammeln sich monatlich führende Humoristen wie Dieter Nuhr, Ingo Appelt und Torsten Sträter  (meistens Männer, was mawacoach ganz nett aber seltsam findet, zumindest in der Mehrzahl, aber das wird sich auch noch ändern, denn Gruber, Kebekus & Co schlagen schon heftig in die Emanzipations-Presche) zu einem Stelldichein !

Die Zuschauer sind eingeladen und werden auf den humorvollen Abend eingestimmt. Man merkt, dass dies das Publikum eint: die Stimmung ist fröhlich und freundlich. Und trotzdem bleibt auch Raum und Zeit für ernste Worte und Themen  (Hut bzw. Mütze ab!) nach dem Terror. Böse Menschen kennen kein Humor und sie meiden ihn sogar, wie der Teufel das Weihwasser oder der Muslim die Flasche Mariacron …

WAS GENAU MEINT MAN EIGENTLICH MIT HUMOR? Das ist eine bestimmte Haltung. Und zwar eine Haltung der Leichtigkeit oder der heiteren Gelassenheit. Es geht mir darum, nicht immer alles allzu ernst zu nehmen. Dabei geht es nicht um zwanghafter Witzigkeit (die ja allzu oft im Fasching oder in Comedy­-Sendungen oder aber auch im Kabarett verbreitet wird).

Nun gibt es verschiedene Humortypen und auch unterschiedliche Humorkreise (z.B. der britische Humor oder der jüdische Witz), der Herrenwitz oder auch der feministische, weibliche Humorblick, die es zu berücksichtigen gibt. Auch zwischen Poetry Slammern, Comedystars und –Sternchen, Kabarettisten und Komödianten gibt es riesige Unterschiede. Doch das ist wurscht. Hauptsache, jemand bringt mich zum Lachen, weil das Perspektivenwechsel, Erkenntnis und Belohnung im Gehirn voraussetzt. Und das sind beides prima Dinge für jedermann/-frau, insbesondere auch hier im bierernsten Deutschland, wo allenfalls das Rheinland (und auch teile des Südens) entschlossen und alljährlich gegen ihre Spaßbremsen-Nation ankämpft.

WESHALB SOLLTEN WIR DEM THEMA HUMOR IN UNTERNEHMEN MEHR AUFMERKSAMKEIT SCHENKEN? Weil eine humorvolle Unternehmenskultur ein echter Wettbewerbsvorteil geworden ist! Erstens sind wir viel leistungsfähiger und auch kreativer, wenn wir gelassen und entspannt im Job sind.

Zweitens bleiben wir gesünder, wenn wir in einer humorvollen Haltung unterwegs sind. Der empfundene Druck und somit der Stresslevel sinken, wenn wir die „schweren Themen“ mit ein wenig Abstand und Gelassenheit betrachten.

Drittens bleiben uns die guten Leute länger erhalten, wenn sie sich in unserem Unternehmen wohl fühlen.

HUMOR IM BUSINESS – IST DAS NICHT ALBERN? Nö! Jedenfalls nicht, wenn wir von gutem Humor sprechen. Guter Humor braucht eine gewisse Grundintelligenz und er wird der Situation angemessen eingesetzt. Ausserdem: Intelligenter Witz unterstreicht unsere Kompetenz. Wer die Lacher auf seiner Seite hat, der führt. Und am besten ist es, wenn sie über sich selbst lachen können. Chefs und vor allem auch Chefinnen (Mädels, immer schön locker bleiben – ihr müsst nicht besser sein als die Herren der Schöpfung!), die eine gewisse Selbstironie pflegen, werden als menschlich wahrgenommen und wir finden sie sympathisch. Und sympathischen Menschen sind wir viel leichter gewillt, zu folgen. Und dann ist da ja noch der gute alte Spruch „Lachen ist gesund“. Auch da ist tatsächlich etwas dran. Allein, was physisch in unserem Körper passiert, wenn wir lachen – das ist genau so gut wie Jogging,  Yoga oder Duploessen!

Ich liebe es außerdem, Humor im Training und im Coaching einzusetzen. Und nicht nur da (das ist aber mal eine andere Kolumne – so Richtung Frühling, ick hör dir japsen)….

In diesem Sinne, wünsche ich allen, ihren ganz eigenen Humor zu behalten oder zu finden – vielleicht auch mit Hilfe eines Satireabends (gibt’s auch im TV oder in der Lesung –  auch in Ihrer Region), und man kann sich auch nachhaltig inspirieren lassen: siehe Torsten Sträters Tourneeplan !