Psychologie Sonderheft: Futter für die Seele

Coachelle-Lesetipp:

Futter für die Seele

Wie Gefühle uns beim Essen steuern – und warum Genuss ohne Reue möglich ist

Nur wenige Menschen essen heute einfach, was ihnen schmeckt. Die meisten denken immer öfter übers Essen nach: lieber nicht so häufig Fleisch, jetzt mal mehr Gemüse, nicht schon wieder Fertigpizza. Im hektischen Alltag kommen wir allerdings nur selten dazu, uns an unsere Vorsätze zu halten. Zu allem Übel machen Stress und Frust auch noch Appetit auf Fettiges und Süßes. Wie können wir zu einem natürlichen Essverhalten zurückfinden? Und wie holen wir den Genuss wieder an unseren Tisch?

>> zum Heft

Das Juliheft erscheint am 8. Juni 2016 

Titelthema: Mut zur Unsicherheit

Fangesänge: Singstunde auf der Fußballtribüne

Freie Zeit: Krank im Urlaub

Psychotherapie: Wie gut wirkt sie wirklich?

Dossier: Trugbild Traumjob

und weitere Themen

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Ambivalenz: Psychologie heute-Lesetipp und Coachelles Coachingtipp

Wie im grimmschen Märchen sehnen auch wir uns im Leben manchmal nach unkomplizierten Zuordnungen wie „gut und schlecht“ – und merken doch meistens, dass es so nicht funktioniert. Denn eine zentrale Erfahrung des Erwachsenenlebens ist die der Ambivalenz, also des Nebeneinanders von gegensätzlichen Gefühlen und Gedanken. Selten sind unsere Empfindungen lupenrein, stattdessen fühlen wir uns oft hin- und hergerissen zwischen widerstrebenden Regungen wie Liebe und Abneigung, Angst und Faszination, Nähe und Distanz. Vor allem biografische Schwellenerlebnisse wie Hochzeit, Elternschaft oder der Auszug der Kinder aus dem Elternhaus sind oft von ambivalenten Gefühlen begleitet, von Freude und Traurigkeit zugleich, von Ängsten und Zuversicht. Und selbst die Gefühle für die Liebsten sind bisweilen geprägt von Widersprüchen: von Vertrautheit und Befremden, von Lust und Langeweile.

Die Ambivalenz hat also einen festen Platz in unserem Leben, und der Umgang mit widersprüchlichen Gefühlen ist eine zentrale Lebenserfahrung und vor allem eine wichtige Entwicklungsaufgabe für das Erwachsenwerden. Denn die Fähigkeit, Ambivalenzen zu ertragen, bildet den Grundstein einer reifen Identität. Coachelle kämpft dennoch mit ambivalenten Gefühlen. Und Ihr hoffentlich auch… und der Rat von Psychologie heute: Wer in der Lage ist, sich selbst angstfrei zuzuhören und das innere Pro und Contra zuzulassen und vorsichtig abzuwägen, trifft anschließend authentischere Entscheidungen – und erreicht vielleicht sogar eine Sicherheit in der Unsicherheit. Hier der Link zum Artikel

„Führungspersonen sollten in der Lage sein, Vieldeutigkeit zu akzeptieren oder sogar herzustellen, Unklarheiten zu ertragen, Ambivalenzen auszuhalten, Widersprüchlichkeiten nicht sofort durch eine Schwarz-Weiß-Logik zu beseitigen, Unentscheidbarkeit als einen Normalfall zu betrachten – und trotzdem Entscheidungen herbeizuführen und ihre Umsetzung zu beobachten.“ (Fritz Simon)

Und das gilt auch für Coaches / Coachelle: 

Differenzierung und Spezialisierung des Lebens und der Arbeitswelt kann nicht jene Probleme lösen, die eben durch Differenzierung und Spezialisierung entstehen

Alle Methoden im Ambivalenzcoaching sind Annäherung an das Thema, nicht die Lösung an sich

In der Rolle als Coach Nähe/Distanz zu den Ambivalenzpolen regulieren, Entscheidungen sich „entwickeln“ lassen, aber auch die eigenen Muster kennen und beobachten

Aufträge handhabbar gestalten und laufend überprüfen, ob und wie Ambivalenzen sich manifestieren

Titelthema Scheitern bei der neuen brand eins

startseite_headerICoachingarbeiten.de empfehlen die neue Ausgabe von brand eins 11 / 2014 über das Scheitern:

aus dem Editorial: „Versuch macht klug“

Es war von Anfang an Programm. Menschen, Ideen und Unternehmen, die gescheitert sind, wollten wir pfleglich behandeln. Zwar durchaus ergründen, was schiefgegangen ist, solange sich daraus etwas lernen lässt – aber ohne Besserwisserei, ohne Häme.

Vielleicht lag uns das so fern, weil wir in den ersten Jahren von brand eins selbst dem Scheitern immer wieder nahe waren: Das macht demütig.

Dass sich trotzdem immer wieder jemand etwas traut, ist eigentlich erstaunlich. Und es hat vielleicht damit zu tun, dass unternehmerisch denkende Menschen auch Zwischentöne sehen. Wer mit seiner Idee gescheitert ist, kann dennoch eine Menge gewonnen haben. Und wer etwas Neues versucht, stellt sich, wenn er klug ist, von Anfang an auf Versuch und Irrtum ein.Alles richtig zu machen ist keine Option. Wie sollte das gehen?

Dagegen hilft nur, darüber zu reden: Scheitern ist nicht der Worst Case, es ist normal – und ganz oft nicht das Ende. Das Atomkraftwerk Zwentendorf zum Beispiel, für eine Milliarde Euro gebaut und nie in Betrieb gegangen, erfüllt heute durchaus einen Zweck (S. 108). Die Abwicklung der Factor Banka in Ljubljana erweist sich inzwischen für so manchen Kreditnehmer als Glück (S. 56). Der gescheiterte FDP-Chef Philipp Rösler hat ganz offenbar seinen Platz gefunden (S. 152). Und selbst eine der größten Pleiten der vergangenen Jahre hat mehr hinterlassen als ödes Land: Wo einst Praktiker draufstand, ist heute meist ein anderer Baumarkt drin (S. 144).Aus Fehlern kann man lernen, das gilt für das Management genauso wie für die Frauenbewegung oder das Steuerwesen (S. 102, 118, 46). Und ja, man darf auch mal lachen oder sich wohlig gruseln, wenn anderen etwas danebengeht (S. 114, 94).

Wenn man dann noch über das eigene Scheitern lachen kann – ist viel geschafft. 

Dem schließt sich coachelle an und geht brand eins lesen… und ein Coaching hilft natürlich auch immer dabei, um aus dem Scheitern eine Chance zu machen!

Coachelle geht in die Feiertage und ins neue Jahr 2014…

Welche Wünsche zum Fest schreibt man am Besten auf eine Weihnachtskarte? Vielleicht “Ruhige und besinnliche Weihnachten”, “Entspannte Feiertage im Kreise der  Lieben”, oder besser:  “Fröhliche Weihnachten”. Und warum wünschen wir uns dies alles? Die Frage ist ja grundsätzlich spannend, aus welchem Beweggrund wir anderen Menschen etwas Gutes wünschen. Aus Tradition? Erfahrung? Gehen wir vielleicht indirekt davon aus, dass die Feiertage hektisch und wenig besinnlich oder fröhlich werden? Zu diesem Thema gab es ja kürzlich schon einige (hoffentlich hilfreiche) Beiträge auf diesem Coaching-Blog.

Anstelle Ihnen, liebe Leser und Leserinnen meines / unseres Blogs, nun meine guten Wünsche für das Weihnachtsfest zu schreiben, möchte ich mit einer Frage abschließen. Stellen Sie sich vor, Sie schicken mir nach Weihnachten oder im neuen Jahr 2014 ein Mail oder machen hier ein Posting und schreiben darin, dass Sie ein schönes Weihnachtsfest erlebt haben. Was schreiben Sie mir, mit wem Sie die Feiertage verbracht haben und was Sie getan haben?

In diesem Sinne: wir sehen, hören, lesen und coachen uns im neuen Jahr 2014 wieder,

Ihre Coachelle

Herbstdepression im Anmarsch – Coachelle gibt Tipps

Im Dunkeln aufstehen, Feuchtigkeit, Kälte und grauer Himmel,  weniger Bewegung und frische Luft: viele empfinden den Herbst als eine schwere Last. Antriebslosigkeit und gedrückte Stimmung machen die Arbeit zur Qual. Viele leiden sogar unter einer Herbstdepression, einer sogenannten saisonalen Depression.

Verursacht wird sie durch die kürzer werdenden Tage, durch die verringerte Lichtintensität und die abnehmende Sonneneinstrahlung, wodurch weniger körpereigene Botenstoffe wie Melatonin produziert werden. Das Bundesgesundheitsministerium schätzt, dass inzwischen vier Millionen Deutsche von einer Depression betroffen sind. Rund fünf Prozent der Weltbevölkerung leiden an dieser Krankheit, etwa 25 Prozent verspüren saisonale Stimmungsschwankungen. Wenn die Stimmung im Keller ist, dann bekommt meist auch die Leistungsfähigkeit einen starken Dämpfer. Was aber tun?

Coachelle rät, sich nicht unter Druck zu setzen: „Viele, die in meine Coachings kommen, traktieren sich oft mit Durchhalte-Parolen wie: Ich muss funktionieren und darf keine Müdigkeit vorschützen. Am besten man erlaubt sich aber Gegenstimmen wie: 80 Prozent Leistung sind in dieser Phase auch genug. Wichtig ist dabei, die Work-Life-Balance zu halten und sich im privaten Bereich und in der Partnerschaft einen Ausgleich zu schaffen und den eigenen Wünschen nachzugehen.

Neben dem Bewusstwerden und Akzeptieren der eigenen, verfügbaren Ressourcen kann auch eine prinzipielle Einstellungsänderung helfen: den Herbst nicht als traurig und trist, sondern eher als Zeit der warmen Farben sehen und zur inneren Besinnung nutzen. Man sollte die Gelegenheit wahrnehmen, in sich zu gehen und zu fragen, ob man wesentliche Bedürfnisse übergangen hat oder es tatsächlich ernsthafte Gründe für eine Traurigkeit gibt. Wenn dies der Fall ist oder wenn sich die depressive Phase über längere Zeit erstreckt, empfiehlt Coachelle, einen Arzt oder einen Coachingspezialisten  aufzusuchen.

Teilnahme erbeten an der 3. Marburger Coaching Studie 2013

Das Ziel der von Prof. Dr. Michael Stephan und Peter-Paul Gross durchgeführten Marburger Coaching-Studien liegt in der Schaffung größerer Transparenz auf dem sehr unübersichtlichen deutschsprachigen Coaching-Markt. Darüber hinaus dienen die erhobenen Daten als Grundlage für wissenschaftliche Publikationen im Forschungsfeld Coaching. Warum sollten Sie sich beteiligen? Strukturdaten über den Coaching-Markt können für Sie als Maßstab zum Vergleich mit der Konkurrenz dienen (Benchmarking). Ergänzend können diese Daten für organisatorische und strategische Entscheidungen im Wettbewerbsumfeld Coaching-Markt genutzt werden.  Unter anderem wird auch die Mitgliedschaft in einem Coach-Berufsverband abgefragt. Deshalb freut sich die ECA besonders über eine Teilnahme seiner Mitglieder. Aber auch alle anderen können und dürfen mitmachen. Teilnahme unter www.marburgercoachingstudie.de

Coach yourself: Fragen an das Leben…

immer mal wieder interessant sich folgende Fragen selbst zu beantworten:

einen schönen Sonntag, wünscht Eure coachelle

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Aufgaben
Beantworten Sie diese Fragen nach dem Sinn des Lebens:
(ohne Rangfolge, ohne Anspruch der Vollständigkeit)

Welchen Sinn hat die Welt?

Welchen Sinn hat das / mein Leben?

Welchen Sinn hat es, das ich da bin?

Wer bin ich wirklich?

Wofür stehe ich?

Was will ich? Wo will ich hin?

Woran hängt mein Herz?

Was macht mir Freude?

Was wünsche ich mir vom Leben?

Wozu ist das alles gut?

Wo stehe ich jetzt?

Warum tue ich das, was ich jetzt tue?

Was kann ich gut?

Warum wurden mir diese besonderen Eigenschaften/Stärken mit auf die Lebensreise gegeben?

Wie soll ich diese einsetzen und zu welchem Nutzen?