Wer ab und zu „sündigt“, hat sich besser im Griff: das gilt nicht nur für Diäten

Disziplin, bitte! Diäten funktionieren nur, wenn wir die Kohlenhydrate wirklich jeden Tag weglassen. Sobald wir unser großes Ziel nicht mehr mit der allergrößten Hingabe verfolgen, können wir es auch gleich bleiben lassen. So oder so ähnlich sehen das viele Menschen, wie frühere Studien gezeigt haben. Dieser Beitrag ist in der aktuellen September-Ausgabe von Psychologie Heute erschienen, Titelthema: Ich und glücklich? Warum wir unserer Zufriedenheit oft selbst im Wege stehen.

Damit machen wir uns also das Leben unnötig schwer, meinen Wirtschaftswissenschaftler um Rita Coelho do Vale von der Katholischen Universität in Lissabon. Denn zu hohe Ansprüche an uns selbst führen nicht nur zu einem freudlosen Leben – sie verringern auch die Wahrscheinlichkeit, unsere Ziele tatsächlich zu erreichen. Sehr viel besser funktioniere es, gezielte Auszeiten einzuplanen. Beispielsweise gelten dann die strengen Diätvorschriften an einem Tag der Woche ganz bewusst nicht.

Psychologie heute stellt die Studie vor, wonach Probanden, die einmal in der Woche „sündigen“ dürfen, nicht nur besser drauf sind, sondern sogar genausoviel abnehmen und sogar länger durchhalte, wie die strenge Kohlehydrat-Abstinenzler. Denn allzu strikte Vorgaben, benötigen viel Energie und auch Laune.

Das gilt aber auch für die Arbeit: allzu strenge Zeitvorgraben oder to-do-Listen strengen an und werden dann oft  nicht durchgehalten bzw. bewältigt (da ist das Wort „Gewalt“ drinne und das hilft meist nicht weiter). Gerade bei schönem Wetter wie zur Zeit, sollte man schauen, das man auch mal einen Nachmittag „schleifen“ lässt  – oder trotz Arbeitspensum – etwas früher losgeht zum Schwimmen: dann ist die Wahrschneinlichkeit höher, dass man am nächsten Tag fitter ist und auch die lange Winterphase und den Vorweihnachtsstress besser durchält – gerade auch, wenn man im Kommuniikationsbereich arbeitet. Also: weniger, ist mehr, sagt Euer Work-Life-Balance PR Coach und coachingarbeiten.de, mawa. Genießt den Altweibersommer!

Quelle: Rita Coelho do Vale, Rik Pieters, Marcel Zeelenberg: The benefits of behaving badly on occasion: Successful regulation by planned hedonic deviations. Journal of Consumer Psychology, 26/1, 2016, 17–28. DOI: 10.1016/j.jcps.2015.05.001 (Abstract)

 

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Unser Buchtipp: gegen die smarte Diktatur für mehr Freiheit!

Ein lesenswertes Buch, das mit schlüssiger Argumentation besticht und aufklärt, ohne zu belehren: er liefert hier wieder viel Stoff zum Nachdenken. Und das macht schon mal mächtig viel Spaß!

Welzer kritisiert eine Gesellschaft, die sich in Bequemlichkeit, Beliebigkeit und Hyperkonsum verliert und dafür freiwillig bereit ist, Stück für Stück seine eigene Freiheit zu opfern und den Kommunkationskonzernen bereitwillig persönliche Daten zur Verfügung zu stellen. Durch die Möglichkeit der allgegenwärtigen Überwachung verliert das Leben der Menschen somit jede Privatheit und aus Angst vor Bloßstellung und Demütigung in aller Öffentlichkeit erlegen sie sich letzlich aus Selbstzwang bereitwillig einen Verhaltenskonformismus auf, der ein wirklich individuelles und lebenswertes menschliches Leben bereits im Keim erstickt und zudem von einer kompletten Durchkommerzialisierung aller Lebensbereiche gekennzeichnet ist. (dieser Aspekt ist auch wichtig, für die Arbeit von Kommunikationsexperten!) .

Ebenso prangert der Autor einen rein auf Wachstum und Expansion ausgelegten neoliberalen Wirtschaftskurs an, der die Umwelt vernichtet, Menschen ausbeutet, die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer werden lässt, aber dennoch keinen wirklich zählbaren Fortschritt bei der Lösung der existenziell wichtigen Fragen der Menschheit bringt, sondern lediglich technische Innovationen, die das Leben der Menschen ein klein wenig bequemer machen, mehr aber auch nicht.

Die „Smarte Diktatur“, die Harald Welzer in seinem Buch skizziert, ist ein durchaus plausibles Szenario, das sich aufgrund vieler bislang kritik- und widerstandslos akzeptierter Veränderungen in der Gesellschaft manifestieren kann. Dabei wird der „Angriff auf unsere Freiheit“ (Untertitel) hingenommen und vor den Feinden der Freiheit freiwillig kapituliert. Doch wie er schon einleitend vermutet, ist es offenbar nicht nur die Saturiertheit, die uns lethargisch gegenüber den Angriffen auf unserer Freiheit macht, sondern auch die Furcht vor der Freiheit.

Der Ausweg? Lösung vom eigenen Phlergms – kämpfen und wehren! Doch unsere Gesellschaft hat ein Kernproblem, das auch Harald Welzer nicht lösen kann: es fehlen uns Utopien, mitreißende Visionen und klare Vorstellungen von wünschenswerten Gesellschaftsformen. Faszit: Ein gelungenes Buch, das zum Nachdenken anregt, wenn man auch nicht allen Schlussfolgerungen folgen möchte.

Fischer Verlag, 319 Seiten, 19,99 Euro.
Kaufen bei Ecobookstore: Harald Welzer: Die smarte Diktatur

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welzer

Coaching Tag 2015: ICF feiert Verbandsjubiläum

Wie können Coaches für mehr Professionalität in ihrem Berufsfeld sorgen? Welche Möglichkeiten haben sie, die Qualität ihrer Arbeit zu sichern und darüber hinaus zu verbessern? Fragen, denen sich die International Coach Federation Deutschland (ICF-D), die deutsche Sektion der in den USA gegründeten, weltweit tätigen ICF, am 10.10.2015 in Berlin widmen will. Die inhaltliche Ausrichtung des diesjährigen Coaching Tages wurde auch aufgrund des zwanzigjährigen Jubiläums der ICF-Dachorganisation gewählt. „Mehr Professionalität und Qualität im Coaching zu erreichen, ist seit 1995 Ziel unseres Verbandes“, begründen die Veranstalter die Themenwahl.

DER ICF führt den Nutzen für die Teilnehmer auf:

  • Erkennen Sie, wie erfahrene Coaches erfolgreich arbeiten und ihre Professionalität weiter entwickeln
  • Erfahren Sie, was Coaching aus der Forschung lernen kann
  • Lernen Sie, wie sie in schwierigen Coachingfällen schneller und effektiver agieren können
  • Verstehen Sie die Bedeutung regelmäßiger Reflexion für die Qualität von Coaching-Prozessen
  • Finden Sie Ansätze für erfolgreiche Kooperationen mit anderen Coaches
  • Die Vorträge und Workshops werden mit 6 CCEUs belegt.

„You always can get better!“ – dies gilt für jeden Coach mit professionellem Anspruch. Mehr Informationen hier

Workshops und Coachings bei Coachingarbeiten.de

MARKENZEICHEN ICH – SO KOMMEN SIE GROSS RAUS

Gut ausgebildet, clever, belastbar – und trotzdem noch weit weg vom Traumjob? Dann fehlt Ihnen vielleicht die richtige Strategie: Ich-Marketing.

Schritt 1: Was bin ich?

Die Frage kennen Sie von Robert Lembke, die Antwort bringt mehr als ein paar Fünf-Euro-Scheine: Im Workshop oder auch im Einzelcoaching machen Sie Inventur in ihrem Kopf und graben sie vergessene und unterschätzte Talente aus. „Selbstmarketing heißt in erster Linie Selbsterkenntnis“, sagt Martina Wagner Coach und Karriereberaterin: „Bevor Sie irgendeine Berufsstrategie entwickeln, müssen Sie wissen, was Sie anzubieten haben. Karriere macht man heute mit einer Kombination typisch weiblicher und typisch männlicher Eigenschaften: dem Talent, das Für und Wider einer Entscheidung abzuwägen und der Lust auf Risiko und Wagnis.“

Im Workshop und im Coaching definiert man, was in der Marketing-Sprache USP heißt: seine „Unique Selling Proposition“. Also eine Kombination aus Eigenschaften, die Sie von allen anderen Produkten – sprich: Mitbewerbern – unterscheidet und einzigartig macht.

Schritt 2: Was ist meine Vertriebsstrategie?

Im Workshop bzw. im Coaching entwickelt man gemeinsam Ideen, wo man seine Zielgruppe am Besten abholt, wo sie steht: vielleicht trifft man den Traumboss eher auf einem Branchefest oder an der Bar. Und dann heißt es nicht kleckern sondern klotzen!

Schritt 3: Was bin ich wert?        

Preisfrage im Workshop: Sind Sie ein billiges Markenprodukt oder ein teurer Qualitätsartikel? Klingt ketzerisch, aber genau das überlegt ein Marketingleiter, wenn er den Preis eines Artikels bestimmt. Und genau das müssen sich die Workshopteilnehmer auch fragen. Egal ob sie sich auf ein Vorstellungsgespräch oder ein Gehaltsgespräch innerhalb einer Firma vorbereiten.

Schritt 4: Wie bringe ich mich ins Gespräch?

Sie haben ihren (männlichen) Kollegen etwas voraus. Talk-Talent und Spaß am Austausch. Nutzen Sie den Vorteil schamlos aus. Tun Sie Gutes und reden Sie darüber. Vor allem im Gegenwart Ihres Chefs.

Das soll im Einzelcoaching und auch in den Workshops geändert werden. Nach dem Motto: Schluß mit der Bescheidenheit . Machen Sie Werbung für sich, stellen Sie sich ins Rampenlicht.

coachingarbeiten.de stellt 10 Kurzformeln für bessere Selbst-PR auf

ERFOLGSFAKTOREN

  1. Hören Sie auf, an sich selbst zu zweifeln! Greifen Sie zu, wenn Ihnen eine neue Aufgabe oder ein neuer Job / eine neue Position angeboten wird. Daran wachsen können Sie dann immer noch
  2. Werden Sie Spezialistin und machen Sie sich in Ihrer Nische unersetzlich. Damit diktieren Sie die Regeln.
  3. Betonen Sie ihre Individualität. Nicht vergessen: Sie sind ein Markenartikel, kein Massenprodukt.
  4. Schaffen Sie sich Verbündete, lassen Sie sich protegieren – und protegieren Sie andere.
  5. Haben Sie Mut zur Lücke und lernen Sie zu improvisieren.

Seit Februar 2009 bietet coachingarbeiten.de in Zusammenarbeit mit der PR-Agentur medienarbeiten.de Workshops und Coachings in Berlin an. Anmeldung über office@medienarbeiten.de oder telefonisch: 030 33890 488. Infos auf http://www.coachingarbeiten.de

Vorsätze-Coaching und Mumeltiertag 2014

Glaubt man Umfragen, sind 45 Prozent der 82 Millionen Deutschen mit dem Wunsch nach einem Lebenswandel in das Jahr gestartet. Bei Schokolade, Rauchen, Früh-Aufstehen und ähnlichen Vorsätzen kann man lächeln und nicht weiter darüber nachdenken. Aber was ist, wenn die Wirtschaftskrise auch bei einem persönlich zuschlägt? Wenn man wirklich vor den Bruchstücken seines Lebens steht und den sehnlichsten Wunsch hat, alles zu verändern – noch mal von vorne anzufangen – aber feststellen muss, dass man es auch im letzten Jahr nicht geschafft hat und die ersehnte Veränderung nicht gelungen ist? Dann braucht es keine guten Vorsätze mehr, kein neues Jahr, keine besonderen Versprechen, der Wunsch nach echter Veränderung ist allgegenwärtig – echte Veränderung: Ja, aber wie? Einzelcoachings und Workshops zum Thema Ziele kann man bei www.coachingarbeiten.de buchen.

Hier ein Artikel und mehr Infos auf Pressrelations und Coachignarbeiten.de im Spiegel-Interview

Coachingarbeiten.de

Am 2. Februar 2014 ist wieder Murmeltiertag: hierfür gibt es das Groundhog-Day Coaching von Medienarbeiten.de. Es findet jährlich im Februar – pünktlich zum Karneval – in Berlin statt und bietet die Chance, über Schleifen nachzudenken und sie zu lösen.

Profi-Tipps zu Pressemappen

Ab wann braucht ein Unternehmen eine Pressemappe? Für wen lohnt sich der Aufwand? Eine Frage, die sich viele Unternehmen und Organisationen stellen. So wie die Leserin des Fachinformationsdienstes PR Praxis, die sich mit folgender Mail an Chefredakteurin Dr. Marion Steinbach wandte:

„Wir sind eine kleine Bildungseinrichtung, bieten Seminare und Workshops für Erwachsene an und veranstalten regelmäßig kleine Events wie Ausstellungen mit den Arbeiten aus den Workshops. Brauchen wir neben unserem Jahresprogramm tatsächlich eine Pressemappe?“

Antwort Dr. Marion Steinbach: Eindeutig ja! Und zwar aus folgenden Gründen:

Noch immer ist es gerade im Bildungsbereich nicht selbstverständlich, sich professionell zu präsentieren, weil nach wie vor der Schwerpunkt auf dem Inhalt der Arbeit liegt. Das ist zwar ehrenwert, verschafft aber keine Aufmerksamkeit. Wenn nun Ihre Firma (als kleine Einrichtung) eine professionelle Pressemappe besitzt, ist das für Sie möglicherweise ein Alleinstellungsmerkmal.

Schicken Sie die Mappe doch von sich aus an die Medien vor Ort, um sich und Ihr Programm vorzustellen. Präsentieren Sie sich den Medien als Experte für Ihr Thema. Die Medienvertreter sind dankbar, wenn sie nicht immer die „üblichen“ Beteiligten um eine Expertenmeinung oder ein Statement bitten müssen, sondern auch mal eine Alternative hierzu haben.

Gerade wenn Sie Veranstaltungen realisieren, laden Sie hierzu auch die Presse ein. Journalisten, die oft recht kurzfristig zu solchen Terminen vor Ort erscheinen, freuen sich, wenn sie die für das konkrete Ereignis zentralen Informationen zusammengefasst in die Hand gedrückt bekommen.

Das heißt: Die Mappe sollte Informationen über den Kurs / die Kurse enthalten, aus dem/denen die Arbeiten hervorgegangen sind, eine Vorstellung der Dozenten, gegebenenfalls Kurzvorstellungen der ausgestellten Arbeiten und ihrer Urheber.

Unter Umständen ist es auch sinnvoll, einen kurzen Text über die Bedeutung des Themas und natürlich ein aktuelles Datenblatt zu Ihrer Einrichtung (Gründungsjahr, Organisationsform, Leitung, Themenschwerpunkt, Teilnehmerzahl) beizufügen.

Vergessen Sie auf gar keinen Fall, eine Visitenkarte in die Pressemappe zu legen. Denn die wird mit größter Sicherheit aufgehoben – und bei Gelegenheit zur Hand genommen

Bei Medienarbeiten.de / Coachingarbeiten.de bekommt man professionelle Unterstützung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.