Perfektionismus: Gut reicht vollkommen

Sie sind ein Perfektionist? Dann machen Sie etwas falsch! Denn Perfektionisten liefern entgegen aller Erwartungen nicht unbedingt die besseren Ergebnisse ab.

Haben Sie Mut zum Unperfekten – das führt zu mehr Produktivität, Kreativität und Zufriedenheit! Sie sind ehrgeizig? Gut. Sie sind Perfektionist? Schlecht. Denn Perfektionismus schränkt ein – und macht mitunter sogar krank. Ein Plädoyer für mehr Mut zum Unperfekten, erschien aktuell im Newsletter von karriere.de:

Je bekannter jemand ist, desto öfter wird er nach Erfolgsgeheimnissen gefragt. Sandra Bullock ist eine der berühmtesten Schauspielerinnen der Welt, daher muss sie häufig darüber Auskunft geben: „Solange ich das Gefühl habe, mein Bestes zu geben, bin ich damit zufrieden“, sagte die 49-Jährige kürzlich. „Früher wollte ich perfekt sein, aber damit macht man sich kaputt.“ Die Aussage mag überspitzt sein, doch sie hat einen wahren Kern.

Schon merkwürdig: Das Wort „perfekt“ geht zurück auf das lateinische Verb „perficere“, was so viel heißt wie „vollenden“. Heute hingegen assoziieren Menschen damit vor allem etwas Makelloses, Einwandfreies, Vollkommenes. Daher brüsten sich erfolgreiche Menschen gerne mit Perfektionismus – egal ob Politiker, Manager, Sportler oder Künstler. Damit wollen sie ihren Ehrgeiz verdeutlichen; den Eindruck erwecken, stets alles unter Kontrolle und im Griff zu haben. Und sich vielleicht auch das Image des Überfliegers verleihen, dem das Beste gerade gut genug ist.

Un-Perfekt!
Besonders hierzulande ist diese Attitüde weit verbreitet. „In den USA freuen sich alle, wenn ein Projekt zu 80 Prozent gelungen ist“, sagte vor einigen Jahren Bayer-Chef Marijn Dekkers. „Wenn dagegen in Deutschland ein Projekt 98 Prozent erreicht, fragen sich alle noch, woran es bei den restlichen zwei Prozent hakt.“ Wer das Haar sucht, dem entgeht die Suppe.

Damit deutete der gebürtige Niederländer bereits das Problem der Perfektionisten an. Sie sind nicht erfolgreicher. Im Gegenteil. Mehr dazu hier: http://www.karriere.de/karriere/gut-reicht-vollkommen-166096

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Das Geheminis des Erfolgs…der Napf ist immer halb voll!

Das Geheimnis des Erfolges fasziniert von jeher die Menschen. Was ist Erfolg? Und viel wichtiger noch, wie werde ich erfolgreich? Es gibt einige Anzeichen dafür, dass der Grundstein schon in der frühen Kindheit gelegt wird. Doch zum Aufstocken ist es nie zu spät, denn wie schon der gute alte Goethe feststellte: „Erfolg hat drei Buchstaben: TUN!“

Lernen wir also von denen, die schon erfolgreich TUN: So wie Torsten Toeller. Mit seiner unkonventionellen, charismatischen und zuweilen auch sturen Art hat sich der Fressnapf-Gründer an die Spitze gekämpft. „Being successful is fun“, lautet sein persönliches Erfolgsmotto.

Manchmal liegt der Erfolg in der moralischen Integrität. Das konstatierte auch Henry Ford: „Das Geheimnis des Erfolges ist, den Standpunkt des anderen zu verstehen.“ Und was das Handtuch im Hotel mit alldem zu tun hat, erfahren Sie auf karriere.de im dazugehörigen Artikel