Auf der Suche nach dem Glück. … hilft Psychologie!

Alles in allem führen Sie ein schönes Leben, es geht Ihnen gut und Sie haben eigentlich alles, was sie brauchen – aber das große Glücksgefühl will sich trotzdem nicht einstellen? Da sind sie nicht allein. Viele von uns verlaufen sich auf der Suche nach dem Glück, sie setzen nicht die richtigen Prioritäten und jagen falschen Zielen hinterher. Sie sind regelrecht glücksblind. Der amerikanische Glücksforscher Raj Raghunathan erklärt im Interview, wie wir uns auf der Reise in ein zufriedenes Leben nicht mehr selbst im Wege stehen.

Stellen Sie sich vor, eine gute Fee würde Ihnen erscheinen und Ihnen sagen: Du hast drei Wünsche frei. Was würden Sie sich wünschen? Raj Raghunathan, Professor an der University of Texas, stellte bislang mehr als 1000 Menschen diese Frage und hörte neben launigen Antworten (eine Frau wäre gerne mit einer Mischung aus Michael Jackson und Paul McCartney verheiratet) ein erwartbares Wunschkonzert: Die meisten Menschen hätten gerne mehr Geld, Erfolg, Ruhm, Macht, Respekt und erfüllende Beziehungen zu Familienmitgliedern und Freunden. Die ganz Schlauen äußerten nur einen Wunsch:

Ein weiteres spannendes Thema, das immer mehr Menschen umtreibt, ist die Ahnenforschung. Früher ein exotisches Hobby von einzelnen, ist die Suche nach den eigenen Vorfahren inzwischen weit verbreitet. Woher kommt die Sehnsucht, die eigenen Ursprünge zu erkunden?

Die Psychologie heute befasst sich mit diesen Themen im neuen Heft 

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Psychologie heute Thema Dezember: Zum Glück allein

Coachelle ist sitzt in Cafés, geht durch den Wald, liegt auf der Couch.oft alleine und sie tut es gerne! Gehen Sie auch manchmal allein ins Kino? Oder setzen sich in ein Café, beobachten die Menschen um sich herum und genießen dabei ein Glas Wein oder einen Cappuccino? Die meisten werden diese Fragen wohl mit einem entschiedenen „Nein!“ beantworten. Das ist schade, denn Psychologen erkennen immer mehr: Wir sind bei uns selbst gut aufgehoben. Wer Zeit alleine verbringt, kommt wieder in Kontakt mit sich selbst und macht sich unabhängiger von anderen. Eine weitere spannende Erkenntnis der Wissenschaft bezieht sich auf den Menschen, mit dem wir die meiste Zeit unseres Lebens verbringen: Demnach werden sich Ehepartner nicht mit den Jahren immer ähnlicher – sie ähneln sich von Anfang an! Diese und viele weitere spannende Themen lesen Sie in der neuen Ausgabe von Psychologie Heute:

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Die Bibel hat recht: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.“ Einsamkeit ist kein schöner Zustand. Doch oft gerät in Vergessenheit: Alleinzeiten sind Voraussetzung für ein erfülltes Leben. Sie sind Oasen in der Wüste der Dauerverbundenheit

Einsamkeit ist nicht gut für den Menschen. Dieser landläufigen Meinung scheint auch die Forschung recht zu geben. Einsame sterben früher, Einsamkeit ist so gesundheitsschädlich wie regelmäßiger Zigarettenkonsum oder Fettleibigkeit. Doch ist das die ganze Wahrheit? Ist Einsamkeit schlicht ein Übel, eine Plage für die Menschheit? Was ist mit dem „Glück der Einsamkeit“, was mit ihrer inneren Freiheit, ihrer „klaren, kräuselnden Heiterkeit“, von der Henry D. Thoreau, Schriftsteller und Philosoph geschrieben hat? Genau genommen gibt es keine ausschließlich „schlechte Einsamkeit“, Mehr dazu von Psychologie heute Autor Martin Hecht im Magazin online hier

Plädoyer für Zufriedenheit auf karriere.de

Das Geheimnis des wahren Glücks

Der große Erfolg macht natürlich glücklich. Aber wer hat den schon? Auf das Unerreichbare zu verzichten und zufrieden zu sein, ist der Weg zum Glück. Keine leichte Übung! Dass das wahre Glück in der Zufriedenheit liegt, schreibt Susie Reinhardt in der Zeitschrift „Psychologie Heute“. Der Weg dahin, so rät sie, führt über den Verzicht auf das Erreichen immer neuer Ziele. Zunächst einmal ist aber zu unterscheiden zwischen Freude, Glück und Zufriedenheit.

Freude ist ein kurzfristiges Gefühl infolge angenehmer Ereignisse. Glück – in dem hier interessierenden Sinne – ist ein Gefühl des Wohlbefindens, das länger anhält als Freude. Und Zufriedenheit ist ein langfristiges Lebensgefühl, das Ausgeglichenheit und ein positives Resümee des eigenen Lebens bedeutet.

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Zufriedenheit: Das wahre Glück

Können Sie von sich sagen, dass Sie zufrieden sind? Einfach so, mit sich und Ihrem Leben? Wie auch immer Ihre Antwort ausfällt, Tatsache ist: Die Wenigsten wollen heute „nur“ zufrieden sein. Wir streben eher nach dem großen Glück, nach einem Leben voller herausragender, intensiver Erlebnisse. Die leise Form des Wohlbefindens, die Zufriedenheit, ist ziemlich aus der Mode gekommen. Das allerdings zu Unrecht – haben doch gerade zufriedene Menschen das wirkliche Glück gefunden: ihren Seelenfrieden.

Was genau macht Zufriedenheit aus? Wie können wir zufrieden werden?

Glück ist eine Emotion, die sich alle Menschen wünschen, eigentlich andauernd – und gleichzeitig finden die meisten, dass sie es viel zu selten bekommen. Die Frage „Wie kann ich glücklich werden?“ beschäftigt Dichter, Philosophen, Theologen und Psychologen seit Jahrhunderten, in den letzten Jahrzehnten haben auch Wissenschaftler aus anderen Fachgebieten sie aufgegriffen. Trotzdem kennen wir immer noch kein einfaches Rezept für ein glückliches Leben. Das mag nicht zuletzt daran liegen, dass wir dem „falschen“ Glück hinterherlaufen. Mehr dazu im Januarheft von Psychologie heute 01 / 2014

ARD-Themenwoche „Zum Glück“: Programmtipps

Zum Glück“ im Ersten, im WDR Fernsehen, auf Einsfestival und im Radio: bei der diesjährigen ARD-Themenwoche gibt es zahlreichen Sendungen das Programm rund ums Glück. Im Internet gibt es umfangreiches Begleitmaterial und Möglichkeiten zur Interaktion. Früher standen Tugenden wie Fleiß ganz oben in der Werteskala. Heute ist nichts  wichtiger als Glück. Der Arzt und Kabarettist Eckart von Hirschhausen hat bereits ein Online-Training für alle Glückssuchenden entwickelt. Wie alltagstauglich ist all das neue Wissen? Welches „Glücks-Rezept“ verfolgen Menschen, die von sich selbst sagen können: Ich bin ein glücklicher Mensch! Was bedeutet Glück für Euch?

Neben Highlights im Ersten wie dem Maus-Spezial „Wie Leben entsteht“ (So, 17.11., 11 Uhr) der Reportage „Sowas wie Glück – Eine Reise mit Anke Engelke“ (Mo, 18.11., 20.15 Uhr), dem Mittwochsfilm „Ein Schnitzel für alle“ (Mi, 20.11., 20.15 Uhr) mit Armin Rohde und Ludger Pistor und der Live-Sendung „Zum Glück mit Hirschhausen – Die Show zur ARD-Themenwoche“ (Fr, 22.11., 20.15 Uhr) stehen u. a. folgende Sendungen auf dem Programm:

Die „Menschen hautnah“-Dokumentation „Du schaffst das!“ (Do, 21.11., 22.30 Uhr) begleitet den Sozialwissenschaftler Suat Yilmaz. Er ist im Auftrag der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen an den Schulen des Ruhrgebiets unterwegs und sucht begabte Arbeiterkinder, die er unterstützen kann.

Bei WDR 5 ist am Freitag, 22.11., ab 11.05 Uhr der Philosoph Wilhelm Schmid in der Sendung „Neugier genügt“ zu Gast. Schmid setzt einen Kontrapunkt zur Glücksratgeberflut und ermutigt ausdrücklich zum Unglücklichsein.

Funkhaus Europa sendet von Montag (18.11.) bis Freitag (21.11.) in „Piazza“ die Reihe „Glück und Unglück“. Darin gibt es u. a. Beiträge aus Dänemark (wo Studien zufolge die glücklichsten Menschen der Welt leben), Liberia (wo Kriegstraumatisierte durch das Surfen das große Glück finden) und Indien (wo Gurus und Astrologen immer einen Weg kennen, das Unglück abzuwenden).

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