Karriere nach Spitzensport: ein Job ist das Ziel

Viele Athleten haben Probleme beim Sprung in die zweite Karriere. Die wenigsten finden nach dem Sport gute Jobs in der Wirtschaft. Auch, weil die Verbände zu wenig tun – und Betriebe nicht flexibel genug sind.

Ole Bischof hat ein schlechtes Gewissen, wenn er seine Geschichte erzählt. Dem Olympiasieger ist es fast peinlich, wie reibungslos bei ihm der Wechsel ins Berufsleben geklappt hat. Der Judoka holte Gold in Peking 2008, vier Jahre später Silber. Nur gut zwei Monate nach der Medaille von London fing er bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers an – als Volkswirt in der Exportfinanzierung. „Bei mir hat sich vieles gefügt“, sagt der 35-Jährige. „Ich bin einer von ganz wenigen, die diesen Übergang glatt geschafft haben.“ Um den Weg von der Judomatte an den Schreibtisch zu meistern, hat er schon während der Sportlaufbahn VWL in Köln studiert – das schaffen die wenigsten nebenbei. Mehr dazu hier auf karriere.de

Advertisements

Zum Coach statt auf die Couch…?

Hier einmal Grundlegendes zum Thema

Wer hat das nicht schon selbst einmal erlebt: Stresssymptome und Erschöpfung, verursacht durch unlösbar scheinende Probleme oder Konflikte, die der Berufsalltag bringt und die uns Veränderungen und weittragende Entscheidungen abverlangen?

Eine ausweglose Lage, bis hin zur persönlichen Krise, die es zu überwinden gilt. Der oft gut gemeinte Tipp von Freunden: „Vielleicht musst du auf die Couch – zu einem Therapeuten,“ wird meist entrüstet abgelehnt, so ein großes Defizit hat man auch wieder nicht. Handelt es sich ja nicht um Persönlichkeitsstörungen, sondern um die Unterstützung bei der Lösung gegenwärtig anstehender, schwieriger Lebens- oder Berufssituationen.

„Coaching“ als Karriere- und Lebensweghilfe ist prädestiniert, innerhalb weniger Sitzungen gezielt die Lösung eines speziellen Problems herbeizuführen.
Der erste Schritt im „Coachingprozess“ wird meistens die Herstellung eines entspannten Zustandes sein, der dem vorerst Gestressten – „Coachee“ genannt – ermöglicht, Zugang zu seinem ureigenen Potential und somit zu seiner „Kraftquelle“ zu finden. Der Coach wird sich daher komplett auf die Persönlichkeit des Coachees einstellen, um mit ihm gemeinsam seine Wahrnehmungsfähigkeit und Bewusstwerdung zu fördern.

Der zweite Schritt ist das Ziel, neue Rollenbilder und Regeln des menschlichen Miteinanderseins zu entwickeln. Bei diesem Konzept gibt der Coach dem Coachee bestimmte Strukturen und Anweisungen vor, die dann vom Coachee mit seinen Inhalten – Werten, Glaubenssätzen, Strategien und Verhalten – aufgefüllt werden.
Es ensteht ein Bewusstseins- und Entwicklungsprozess, in dem der Coachee – mit Unterstützung des Coachs – selbst seine ganz persönliche Strategie und Lösungsvorstellung des anstehenden Problems erarbeitet.

Der dritte Schritt ist der Transfer des wünschenswerten Zustandes in die Alltagssituation. Der Coachee hat sich durch die konstruktive Führung des Coachs selbst in die Lage versetzt, sein Potential jederzeit nutzen zu können und Vertrauen zu sich und seinen Entscheidungen zu haben. Die Selbstkompetenz und die positive, kraftvolle Ausstrahlung des Coachees auf seine KollegeInnen, MitarbeiterInnen und sein ganzes Umfeld setzen enorme Energien frei. Er ist aus sich heraus befähigt, rasch und effizient Veränderungsprozesse in Gang zu setzen, und mit hoher sozialer Kompetenz angestrebte Ziele zu erreichen.

Eure coachelle