Psychologie heute: wie Frauen lernen, sich kleinzureden

Frauen benutzen häufig einen indirekten, selbstkritischen Stil und behandeln Dinge in einer Art, die es dem Gesprächspartner erlaubt, sein Gesicht zu wahren – und das wird von Männern leicht missverstanden.Dies ist Gegenstand vieler Untersuchungen und aktuell in psycholgie heute als gratis Atikel nachzulesen: http://www.psychologie-heute.de/?id=621

Bescheidenheit  – slebst vorgenommen – kann am Arbeitsplatz nach hinten losgehen, denn sie untergräbt häufig die Autorität der Frau. Weiter wird aber auch festgestellt: Wenn ein Mann und eine Frau bei einer Besprechung in etwa die gleiche Redezeit beanspruchen, entsteht der Eindruck, dass die Frau zu viel geredet hat. All das beweist, dass Gespräche und Diskussionen am Arbeitsplatz immer noch nach den Regeln der Männer ablaufen.Diese Regeln sind die Fortsetzung dessen, was sich bereits zwischen Jungen und Mädchen abspielt. Untersuchungen zeigen, dass ein Mädchen, das sich in einer Gruppe von Jungen aufhält, von diesen ignoriert wird. Gibt es aber innerhalb einer Mädchengruppe nur einen Jungen, dann neigen die Mädchen dazu, diesen als Führer zu akzeptieren.

Mädchen hingegen lernen sehr früh, dass es sich nicht schickt, mit Leistungen zu prahlen oder darüber zu sprechen oder sonst in irgendeiner Weise aufzufallen. Wenn in Mädchengruppen sich ein Mädchen in den Mittelpunkt stellt und zeigt, dass es mehr weiß, dann erlebt es oft eine negative Reaktion. Und wenn ein Mädchen die Kühnheit besitzt, anderen Mädchen zu sagen, was zu tun ist, dann wird es als herrschsüchtig bezeichnet.Das spiegelt sich später im Berufsleben: Weibliche Kommunikationsstile scheinen äußerst effektiv zu sein, wenn es darum geht, dass Arbeit erledigt wird. Doch sie sind sehr ineffektiv, wenn es um Anerkennung geht.

Die Autorin empfiehlt Folgendes: Manchmal sollten sich Frauen zu einem Verhalten zwingen, das sie vielleicht nicht als „natürlich“ empfinden. Sie müssen einen Kompromiss finden zwischen einem Gesprächsstil, wie er von Frauen erwartet wird, und einem Gesprächsstil, wie er am Arbeitsplatz erwartet wird – und dort ist eben der männliche Stil vertrauter. Die Autorin des Artikels auf psychologie heute ist Deborah Tannen, Professorin für Linguistik an der Georgetown-Universität. Sie erforschte vor allem den Alltagsgebrauch von Sprache und die Unterschiede in der Sprache von Frauen und Männern. Bekannt wurde sie mit ihrer Arbeit durch den Weltbestseller Du kannst mich einfach nicht verstehen (1986, deutsche Neuausgabe 2004).

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Psychologie Heute-Buch Im Labyrinth der Seele: 100 Streifzüge durch die Psychologie (Beltz, Weinheim).Mehr über Frauen in Führungspositionen lesen Sie im Artikel Frauen: Kein Verhältnis zur Macht? > zum Artikel

Advertisements

Mut zur Unsicherheit – Tipps von Medienarbeiten und Coachingarbeiten

 

Treffen Sie oft vorschnelle Entscheidungen? Wollen Sie Probleme möglichst schnell vom Tisch haben? Hoffen Sie auf einfache Lösungen? Dann fehlt es Ihnen an Unsicherheitskompetenz. Nur mit ihr können Sie die Balance halten in unübersichtlichen Situationen. Das thematisiert das neue Heft der psycholgie heute als Titelstory.

Tagtäglich werden wir mit Situationen konfrontiert, die undurchsichtig, sehr komplex oder widersprüchlich sind. Offene Fragen gibt es viele: Wird es meinen Job in ein paar Jahren noch geben? Wie wird sich unser Leben durch den Zustrom von Flüchtlingen verändern? Wie sehr können uns islamistische Terroristen gefährlich werden? Bewältigen wir die Folgen der Erderwärmung? Werde ich im Alter genug Geld zum Leben haben? Was, wenn meine Ehe zerbricht?

Ungewissheit und Mehrdeutigkeit sind keine Erfindungen der modernen Zeit. Doch heute erscheint uns die Welt „überwältigender und chaotischer“. Wie man damit umgeht, kann man aber lernen. Und sollte man auch: denn es gibt keinen Lebensbereich mehr, der nicht davon betroffen wäre.

Auch im PR.Bereich kan man zwar viel planen und voraussehen, aber nicht alles. Und so gibt es Notfallpläne und auch Paper und Anleitungen für eine „Krisenkommunikation“. Der einfachste Tipp lautet: nichts überstürzen! Nachdenken, annehmen, Lösung suchen. Es gibt immer einen Plan B. Und der erweist sich oft als vorteilhafte Chance, die man ergreifen kann – oder auch als Anlass, Prinzipielles zu überdenken. Ist das Lebensziel oder auch Berufsziel noch stimmig,  erreichbar und sinnvoll? Sind die PR-Maßnahmen wirkungsvoll oder überarbeitungswürdig? Meist reicht eine Korrektur der Ziele oder eine Anpassung der Maßnahmen. In vielen Fällen auch einfach abwarten und Geduld haben. Bei der Agentur Medienarbeiten.de und auch bei Coachingarbeiten.de gibt es Workshops und Anleitungen, wie man sinnvoll und positiv mit seinen Unsicherheiten – beruflich wie privat – umgehen kann. Und auch, wie man Vosorge trifft, falls es einen mal trifft ..

Körpersprache: Was Sie ohne Worte sagen und wie Sie Ihre Wirkung auf andere verbessern können

04 / 2014 von:  Birgit Schönberger psychologie heute

Der Händedruck, der Blickkontakt, die Haltung – unsere Körpersprache verrät mehr über uns als tausend Worte. Wer einen guten Eindruck machen will, sollte daher seine nonverbale Wirkung kennen und sie positiv einsetzen. Allerdings: Körpersprache funktioniert größtenteils unbewusst – ist es dann überhaupt möglich, sie gezielt zu beeinflussen?

Am liebsten wäre sie vor Scham im Boden versunken. Als Sonja Kramer sich zum ersten Mal auf einem Video sah, war sie entsetzt. Die Frau mit der starren Mimik, war das wirklich sie? Wo war ihre Lebendigkeit, ihr Selbstbewusstsein, ihr Humor? Wieso wirkten ihre Gesichtszüge wie eingefroren? Sie hätte die Frau in dem Video gerne geschüttelt und ihr gesagt: „Jetzt bleib doch mal ruhig und fest stehen, denk an etwas Schönes und entspann dein Gesicht.“ So befremdet war sie von sich selbst. Der einzige Trost war, dass es den anderen Teilnehmern des Kommunikationsseminars nicht viel besser erging.

Quelle und ganzer Artikel: auf Psychologie heute