Coachelle-Tipp: besser schlafen mit Psychologie heute

Der Herbst steht vor der Tür, die Temperaturen fallen. Nach den vielen heißen „Tropennächten“ dieses Sommers können wir endlich wieder besser schlafen. All jenen, die trotzdem nicht richtig zur Ruhe kommen, könnte der Artikel Schlafen Sie gut helfen. Der Experte Richard Wiseman hat darin fünf einfache Regeln zusammengetragen, die uns zu einer großartigen Nachtruhe verhelfen sollen. So gut erholt, fällt es auch leichter, sich den vielen kleinen und großen Zumutungen des Alltags zu stellen.psych

Grund genug, von „Superschläfern“ das Schlafen zu lernen

Die Statistiken sind erschütternd. Umfragen zeigen, dass ein Drittel der Erwachsenen nicht den Schlaf bekommen, den sie brauchen, und dass die überwältigende Mehrheit der Kinder übermüdet zur Schule kommt. Diese Epidemie des Schlafentzugs hat katastrophale Auswirkungen auf unser Leben. Übermüdung ist jedes Jahr für Tausende tödlicher Autounfälle verantwortlich. Schlechte Schlafgewohnheiten senken auch die Produktivität, verhindern Lernen, zerstören Beziehungen, verkrampfen das kreative Denken und schwächen die Selbstkontrolle. Diese und viele weitere spannende Themen lesen Sie in der neuen Print-Ausgabe von Psychologie Heute.

Oder online http://www.psychologie-heute.de/archiv/detailansicht/news/schlafen_sie_gut/

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Schlechter Schlaf bei Vollmond: Doch kein Mythos?

Schlechter Schlaf wird oft auf Vollmond zurückgeführt. Bisher waren die Belege dafür aber eher dünn. Forscher der Universität Basel und der psychiatrischen Kliniken Basel sind diesem Mythos nachgegangen. Die Chronobiologen um Christian Cajochen haben Hinweise gefunden, die auf einen leichten Zusammenhang zwischen Mondphasen und Schlafverhalten hinweisen. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Current Biology veröffentlicht:

Aus den Daten lässt sich zudem ablesen, dass der Melatoninspiegel während dieser Nächte niedriger war. Melatonin ist ein Hormon, das die Schlaf- und Wachphasen im Körper reguliert. „Dies ist der erste zuverlässige Beweis, dass der Mondzyklus die Schlafstruktur bei Menschen beeinflussen kann“, schreiben die Basler Forscher.Nach wie vor gebe es aber viele Gründe, die gegen einen Einfluss des Mondes sprächen, der über das bloße Bewusstsein einer Mondphase hinausgehen (ich weiß, dass Vollmond ist, also werde ich heute wohl schlecht schlafen). Sollten weitere Arbeiten zeigen, dass Cajochen und Kollegen Recht behalten – welche Ursachen könnte ein solcher „circalunarer Rhythmus“ dann haben? Die Basler Forscher vermuten, die Synchronisation der inneren Uhr mit den Mondphasen sei ein Relikt aus vergangenen Zeiten sein, als der Mond möglicherweise verschiedene unserer Verhaltensmuster beeinflusst hat.

Christian Cajochen u. a.: Evidence that the lunar cycle influences human sleep. Current Biology, 23, 2013, 1-4 (Link)Russel Foster, Till Roenneberg: Human responses to the geophysical daily, annual and lunar cycles. Current Biology 18/17, 2008, R784-R794 (Link)

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