Den Alltag managen – Lesetipp von Coachelle

Viele von uns wünschen sich ein einfacheres Leben. Sie würden der Komplexität und der Unübersichtlichkeit unserer Zeit gern etwas entgegensetzen. In der aktuellen Novemberausgabe haben wir ein paar simple Regeln zusammengestellt, die uns das Leben erleichtern können. Faustregeln, die beim Entscheiden helfen und beim Manövrieren durch unseren komplizierten Alltag. Ein Aspekt, der zur Überforderung und Erschöpfung beiträgt, ist unser heutiges 24/7-Lebensgefühl: Einkaufen rund um die Uhr, Trainieren bis spät in die Nacht, den Flieger nehmen um 4 Uhr morgens – alles ist möglich. Es ist an der Zeit, kritisch über unser Nonstop-Dasein nachzudenken und zu unserem natürlichen Rhythmus zurückzufinden.

Diese und viele weitere spannende Themen liest man  in der neuen Ausgabe von Psychologie HeuteZwischenablage01

Die Benediktiner, ein im Jahr 529 gegründeter Mönchsorden, waren einem schriftlich abgefassten Regelwerk mit 73 Kapiteln verpflichtet. Diese wiederum bestanden aus Hunderten Regeln, die bis ins Kleinste geradezu alles diktierten – von der Aufstellung der Betten in den Schlafsälen bis hin zur Anzahl der warmen Abendessen. Sie bestimmten die genauen Zeiten für Gebete, Arbeiten, Mahlzeiten, Nachtruhe sowie auch sonst alles, was den Orden auszeichnete. So gut wie nichts blieb dem Zufall überlassen.

Die frühen Jesuiten dagegen kannten nur wenige Regeln, die ihrem Handeln als grobe Richtschnur galten. Hier der Artikel zum Weiterlesen 

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Psychologie Heute: schöner Stress und langes Leben

Liebe Blogleser und Leserinnen,
fühlen Sie sich oft gestresst? Wünschen Sie sich, in Ihrem Alltag ginge es ein wenig geruhsamer zu? Dann tröstet es Sie vielleicht zu hören, dass Stress auch positive Auswirkungen hat. Er gibt uns zum Beispiel die nötige Energie, um schwierige Aufgaben und Herausforderungen zu meistern. Er bringt uns unseren Mitmenschen näher und führt dazu, dass wir einander helfen. Und er zeigt an, dass etwas Bedeutung für uns hat. Denn, davon sind Psychologen mittlerweile überzeugt: Ein sinnerfülltes Leben ist ein stressreiches Leben.

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Lesen Sie mehr über die positiven Seiten von Stress und darüber, wie man am besten mit ihm umgehen kann, in der neuen Ausgabe von Psychologie Heute.
http://www.psychologie-heute.de/das-heft/aktuelle-ausgabe/

Stress belastet und macht krank. Das stimmt manchmal, ist aber nur eine Seite der Medaille. Denn Stress hat auch positive Auswirkungen. Psychologen meinen inzwischen sogar: Ein sinnerfülltes Leben ist ein stressreiches Leben.

Nirgendwo in Deutschland haben die Menschen so viel Stress wie in Baden-Württemberg. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Techniker-Krankenkasse. 63 Prozent sagen von sich, dass sie manchmal oder häufig gestresst sind. Doch die Einwohner des Ländles halten noch einen zweiten deutschen Rekord: Sie haben die höchste Lebenserwartung. Bei den Männern beträgt sie im Durchschnitt 79,15, bei den Frauen 83,64 Jahre. Wie passen diese beiden Ergebnisse zusammen? Ist Stress nicht ungesund, ja geradezu gefährlich? Das kommt drauf an, wie die überraschenden Ergebnisse zweier Studien…
Hier kann man den Artikel auch einzeln lesen und freischalten.
http://www.psychologie-heute.de/das-heft/aktuelle-ausgabe/detailansicht/news/schoener_stress/

Gedanken zu den Weihnachts-Feiertagen von ECA

Keiner wundert sich, dass die jetzt anstehende Advents- und Weihnachtszeitvielen Menschen gleich in mehrfacher Hinsicht Stress verursacht. Vielen Menschen erscheint es, als ob Advent und Weihnachten die Zeit der Zwänge ist, der Verpflichtungen und der Fremdbestimmung, und dass es unmöglich erscheint, sich zu befreien. Ja, für manche gibt es gute Gründe, Weihnachten nicht zu mögen …

Fünf Gründe, Weihnachten nicht mehr zu lieben
1. Überstarke berufliche und familiäre Zwänge – Fremdbestimmung –
2. unsinniger Stress – Hektik – Lieblosigkeit –
3. Kommerzialisierung und Sinnentleerung – mangelnder Glaube an ein höheres sinnerfülltes Leben
4. unerfüllte und überhöhte materielle Erwartungen – Raffgier – extreme Forderungshaltung – Riesenbaby Mentalität
5. Persönliche Vereinsamung und menschlich Sich-Ausgeschlossen-Fühlen

Fünf Gründe, warum wir auf jeden Fall Weihnachten feiern sollten mehr dazu auf business-on Berlin

Tipp von karriere.de: Mentale Power mit dem „Du“

Ferdinand Knauß, wiwo.de:Zwiesprache mit sich selbst kann in schwierigen Situationen hilfreich und entspannend sein. Psychologische Experimente zeigen die segensreiche Wirkung des selbstdistanzierenden „Du“ bei inneren Monologen.

Selbstgespräche sind nur peinlich, wenn man sie laut führt. Das nur gedachte, also „inwendige“ Selbstgespräch kann sehr entspannend sein. Vor allem unter einer Bedingung: über sich selbst in der Du-Form statt in der Ich-Form sprechen.

Ein Forscherteam um Ethan Kross hat, wie das Portal Wirtschaftspsychologie-aktuell.de berichtet, herausgefunden, dass Personen, die „Du“ statt „Ich“ sagten, während sie über sich selbst nachdachten, in stressigen Situationen souveräner, überlegter und optimistischer waren als andere.

Die innere Du-Ansprache ist also vermutlich eine passende Technik, um mit Stress besser fertigzuwerden. Mehr dazu auf im neuesten Newsletter von karriere.de

Kein Burn-out: Stopp für das eigene Stress-Karussell

Tina Groll, zeit.de: Der Fehler liegt im System: Immer mehr Menschen erkranken an Burn-out. Weil sie zu lange im Büro hocken, weil sie überzogene Erwartungen erfüllen wollen, weil ihre sozialen Kontakte ständig abnehmen. Solange es keine Anti-Stress-Gesetze gibt, bleibt nur die persönliche Exit-Strategie, sagt die Expertin Carola Kleinschmidt.
Frau Kleinschmidt, die Anzahl der an Burn-out Erkrankten steigt von Jahr zu Jahr. Ist der Höhepunkt schon erreicht?Carola Kleinschmidt: Ich befürchte, nein. Gestresst zu sein, gehört zum guten Ton – und zu unserem Alltag. Obwohl in Politik und Wirtschaft über eine Anti-Stress-Verordnung diskutiert wird, hat sich die Arbeitskultur wenig verändert. Noch immer scheint es für die Karriere entscheidend zu sein, wie lange jemand im Büro ist. Auch die Bereitschaft, im Feierabend und im Urlaub für die Firma erreichbar zu sein oder sogar zu arbeiten, ist nicht gesunken. Es gibt allerdings einen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Frauen machen in der Regel weniger Überstunden. Und sie geben in den Befragungen auch weniger oft an, in ihrer Freizeit zu arbeiten.

Tipp von coachelle: Das Frontalhirn, das ist die Hirnregionen, die für klares Denken zuständig ist, ist vor allem im entspannten Zustand aktiv. Wenn der Körper aber zu viele Stresshormone ausschüttet, die nicht abgebaut werden, dann wird vor allem das Angstzentrum im Hirn angeregt. Man muss sich also aktiv für Erholungspausen entscheiden, in denen man sich entspannt, klar denken kann und mit einer gewissen inneren Distanz zum turbulenten Alltag gute Prioritäten setzen kann. Nur so kommt man gesund durch unser volles Leben ohne durchzudrehen. Zu warten, bis es von alleine ruhiger wird, ist vergeblich.

Die ECA warnt vor Arbeits-Stress und familiären Konflikten zu den Feiertagen

Wenn nicht nur die Kerzen brennen

Ein Drittel der Deutschen hat Weihnachtsstress: ECA warnt vor X-Mas-Burn Out

Same procedure as every year: jedes Jahr stürzen wir uns aufs Neue in den Weihnachtsstress. Unsere eigenen Bedürfnisse bleiben oft außen vor.  Mehr als ein Drittel der Deutschen leidet vor und an Weihnachten unter Stress und Hektik. Dies ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Magazin Reader’s Digest. Demnach gehen 36 Prozent der Deutschen das Einkaufen der Geschenke, das Backen der Weihnachtsplätzchen, das Schmücken des Baumes und die Vorbereitungen in der Küche auf die Nerven. Besonders stressanfällig sind offenbar die Nordlichter: In Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen stören sich sogar 42 Prozent am weihnachtlichen Rummel. Die Coaches der European Coaching Association unterstützen auch in diesem Jahr wieder, Prioritäten zu setzen und die Vorweihnachtszeit und die Feiertage konfliktfrei und genussreich zu gestalten.

Tipps von Bernhard Juchniewicz, Management & Gesundheits Lehrcoach und Präsident der ECA (European Coaching Association), wie Sie Weihnachtskonflikte vermeiden und eine friedliche Stimmung fördern können: Mental vorbereiten, Traditionen auch mal brechen oder aussetzen, Rücksicht auf sich selbst und andere, raus aus der Perfektionsfalle, bei Konflikten: Ruhe bewahren und auch mal zulassen, Authentizität &  Integrität leben!

hier zu lesen auf Geniesserinnen.de:  http://www.geniesserinnen.de/index.php?ein-drittel-der-deutschen-hat-weihnachtsstress-eca-warnt-vor-x-mas-burn-out

Buchtipp: Stress im Griff und zum besten Helfer

Ohne Zweifel kann Stress unsere körperliche und psychische Gesundheit ruinieren. Er kann aber auch unsere Kräfte konzentrierenund unsere Leistungsfähigkeit steigern, sodass wir unsere Ziele erreichen.
Wenn wir diesen “ inneren Mitarbeiter“ in den Griff bekommen wollen, dann müssen wir lernen, ihn aktiv zu führen – Stressmanagement zu betreiben. Stressmanagement ist im Wesentlichen Energiemanagement. Es geht um nicht viel mehr, als unsere Energie möglichst effektiv einzusetzen und dafür Sorge zu tragen, dass die „Akkus“ hinreichend voll sind und stetig neu aufgeladen werden.

In seinem neuen Buch zeigt Markus Frey, wie Sie den Stress in den Griff bekommen. 44 praxiserprobte Tipps helfen Ihnen, Ihre Ressourcen optimal zu nutzen und Ihren Energiehaushalt zu managen. Denn nur so kriegen Sie den Stress in den Griff und können erleben, wie er zu einem echten „Top-Mitarbeiter“ wird und nicht mehr als „Flop-Mitarbeiter“ Ihre Gesundheit ruiniert.

Markus Frey, Den Stress im Griff
Machen Sie den Stress zu Ihrem besten Helfer
1. Auflage BusinessVillage 2013
192 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Edition praxis.kompakt
ISBN 978-3-86980-228-2
21,80 Eur(D) / 24,80 Eur (A) / 26,50 CHF UVP
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