Nach der EM ist vor der EM – Tipps vom PR-Coach

Liebe Fußballfans und -faninnen,

am Freitag geht es los: Die Fußball-EM 2016 hat Anpfiff. Jetzt kehrt vielerorts Unruhe in die Unternehmen ein: Einige Spiele beginnen um 15 oder 18 Uhr – und die Fans scharren mit den Füßen, denn sie wollen verfolgen, wie sich die deutsche Nationalmannschaft oder die Konkurrenz so schlägt.

Fußball schauen während einer Europameisterschaft gilt seit einem Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt von 2011 als „sozialadäquates Verhalten„. Was aber bedeutet das konkret für Arbeitnehmer? Klar ist: Es ist kein Freifahrschein für alle Fußballfans. Weder dürfen Mitarbeiter ihre Vertrauensarbeitszeit ausnutzen noch ohne Einverständnis des Chefs / der Chefin Arbeit einfach liegen lassen Nicht jeder Vorgesetzte (und auch nicht jeder Kunde) zeigt hier Verständnis und schickt im Zweifel (und mit Recht) eine Abmahnung.

Fans sollten also noch schnell vor- und Überstunden abbauen zum Beispiel oder Urlaubstage investieren. Zu beachten ist jedoch auch hier: Einen Anspruch auf Freizeit gibt es nicht, die betrieblichen Belange haben meistens Vorrang.

Wir raten, das EM-Spektakel in die Arbeit / das Team zu integieren: im Pausenraum z.B. einen kleine TV-Apparat hinstellen oder auf einem (!) Computer die Übertragungen zu genehmigen. Bei den Medienmiezen ist bereits EM-Deko und Fußballrequisiten verteilt worden – alle Fußballfnas bekommen Hütchen und Fußball-Schminke auf den Schreibtisch und bei wichtigen Spielen geht es gemeinsam früher zur EM-Kneipe um die Ecke: wer die Arbeit und sein Team gut organisiert, darf auch feiern …

In der PR-Arbeit kann man nun ruhig einige PR-Themen auf die Fußballsaison beziehen: Grill- und Essenstipps für EM-Fans, Deko-Ratgeber, Buchtipps und auch Alternativ-Tipps für Fußballhasser: die Redaktionen sind nun froh, wenn sie bunte Anregungen jenseits des Spielfeldes und des Sports erhalten für die Leser und für sich selbst.

Nur übertreiben sollte man es nicht und auch nicht vergessen: es gibt auch viele, denen der Ball am Fuß vorbeigeht – schlichtweg nicht interessiert sind und deshalb ihre Ruhe haben wollen! „Bonne chance!“ für alle.

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